Operation Manual
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Chris und Trish Meyer stellen in einem Artikel auf der ProVideo Coalition-Website Tipps zu Mocha-AE und Mocha Shape zur Verfügung,
einschließlich Tipps zu weichen Kanten mit variabler Breite.
David Torno bietet ausführliche Video-Lehrgänge zur Verwendung von Mocha-AE im Rahmen eines Arbeitsablaufs zum Ersetzen von Gesichtern
in einem Film an. Todd Kopriva bietet in seinem After Effects Region of Interest-Blog Links und Informationen an.
Mathias Möhl stellt auf seiner Website das MochaImport-Skript und eine Reihe von Lehrgängen zu ähnlichen Themen zur Verfügung. Mit
MochaImport können Sie allgemeine Schritte im Arbeitsablauf beim Verwenden von Mocha-AE mit After Effects automatisieren.
Jeff Foster bietet auf der ProVideo Coalition-Website einen Lehrgang an, in dem erläutert wird, wie Sie mit Mocha für After Effects in einem
verwackelten Videoclip eine Aufschrift auf einem fahrenden LKW ersetzen.
After Effects enthält auch das Mocha Shape für After Effects-Plug-in (Mocha Shape AE), mit dem Pfade von Mocha-AE in Matten in
After Effects konvertiert werden können. (Siehe Ressourcen für Imagineer Mocha Shape für After Effects (Mocha Shape AE).)
Einige Features, die zu einer von Drittanbietern lizenzierten Software gehören, sind in der kostenlosen Testversion von
Adobe After Effects nicht verfügbar. So sind z. B. Mocha für After Effects und einige Effekt-Plug-ins nur in der Vollversion von Adobe After Effects
verfügbar. (Siehe Setup und Installation.)
Motion-Tracking: Arbeitsablauf
Der implizierte erste Schritt jedes Arbeitsablaufs besteht darin, vor Arbeitsbeginn das Ergebnis zu bestimmen, das Sie erzielen möchten. Welche
Art von Bewegung soll verfolgt werden und worauf sollen die Tracking-Daten angewendet werden?
Wie bei vielen anderen Arbeitsabläufen in der Realität müssen einige dieser Schritte eventuell wiederholt werden. Sie können eine Ebene beliebig
oft verfolgen und jede Kombination der Tracking-Ergebnisse anwenden.
Einstellen der Aufnahme
Damit das Motion-Tracking gleichmäßig verläuft, müssen Sie ein gutes Feature zum Verfolgen haben, am besten ein klar erkennbares Objekt oder
Region.
Um beste Ergebnisse zu erzielen, bereiten Sie zunächst das zu verfolgende Objekt oder die Region vor, bevor Sie mit dem Filmen beginnen. Da
After Effects Bilddaten aus einem Frame mit denen im nächsten Frame vergleicht, um die Bewegung exakt zu verfolgen, kann die Software
Bewegungen von einem Frame zum nächsten leichter verfolgen, wenn das Objekt oder die Region mit kontrastreichen Marken versehen ist.
Leichte, grelle Bälle wie zum Beispiel Tischtennisbälle, die auf dem Feature platziert werden, eignen sich besonders gut, zum Teil deswegen, weil
ihr Aussehen aus allen Winkeln gleich ist. Die Anzahl der von Ihnen verwendeten Marken entspricht der Anzahl der Punkte, die verfolgt werden.
Wenn Sie zum Beispiel vier Punkte mit der Option für perspektivische Eckpunkte verfolgen, verfolgen Sie vier Features, um den vier Ecken der
anzufügenden Ebene zu entsprechen. Je mehr Marken Sie vor dem Filmen an Ihr Motiv anfügen, desto mehr Features haben Sie für das
Tracking, desto mehr Elemente müssen Sie jedoch ggf. später mit dem Kopierstempel vom Bild entfernen. Sie müssen nicht für jedes Feature
eine Marke hinzufügen, wenn an der entsprechenden Position bereits ein klar erkennbares Objekt oder eine klar erkennbare Region existiert.
Wenn Sie ein großes Objekt oder das Set selbst verfolgen möchten, beispielsweise zum Matchmoving, können Sie gute Ergebnisse erzielen,
indem Sie ein Raster mit Dreiecken in regelmäßigen Abständen und einheitlichen Größen als Tracking-Marken verwenden.
Hinzufügen der entsprechenden Anzahl von Track-Punkten
Wenn Sie im Tracker-Fenster einen Modus im Menü „Track-Art“ wählen, platziert After Effects die entsprechende Anzahl der Track-Punkte in das
Ebenenfenster für diesen Modus. Sie können weitere Track-Punkte hinzufügen, um zusätzliche Features mit einem Tracker zu verfolgen.
Auswählen von zu verfolgenden Features und Platzieren von Featureregionen
Bevor Sie mit dem Tracking beginnen, sehen Sie sich die gesamte Aufnahme an, um das beste Feature auszuwählen. Was klar im ersten Frame
erkennbar ist, kann später in den Hintergrund übergehen, weil sich der Winkel, die Beleuchtung oder Elemente in der Umgebung geändert haben.
An einer bestimmten Stelle in der Szene kann ein verfolgtes Feature aus dem Frame verschwinden oder von einem anderen Element verdeckt
werden. After Effects kann zwar Bewegungen des Features extrapolieren, Ihre Chancen für ein erfolgreiches Tracking sind aber höher, wenn Sie
sich die ganze Aufnahme ansehen und die besten Kandidaten auswählen.
Ein gut verfolgtes Feature weist folgende Charakteristika auf:
das Feature ist in der ganzen Aufnahme zu sehen
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