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Hinweis:
Da P2-Karten von Panasonic mit dem FAT32-Dateisystem arbeiten, ist die Größe jeder Datei auf 4 GB beschränkt. Sind für eine Aufnahme mehr
als 4 GB erforderlich, erstellt eine P2-Kamera eine weitere Datei und setzt das Aufzeichnen der Aufnahme nahtlos in der neuen Datei fort. Diesen
Vorgang bezeichnet man als Clip-Stückelung, da sich die Aufnahme auf mehr als eine Datei oder einen Clip erstreckt. Gleichermaßen kann eine
Kamera eine Aufnahme auf mehrere Dateien auf verschiedenen P2-Karten verteilen: Verfügt eine Kamera über mehr als eine P2-Karte, wird die
Aufnahme zunächst auf der ersten Karte gespeichert, bis auf dieser kein Platz mehr verfügbar ist. Anschließend wird auf der nächsten P2-Karte
eine neue Datei erstellt und die Aufzeichnung der Aufnahme fortgesetzt. Obwohl sich eine einzige Aufnahme über mehrere Teil-Clips erstrecken
kann, werden solche Aufnahmen von Videobearbeitungsanwendungen als einzelner Clip oder Footageelement angesehen. Folgende Bedingung
muss erfüllt sein, damit After Effects mehrere Teil-Clips gleichzeitig importieren und sie zu einem einzigen Footageelement verbinden kann: Alle
Clips müssen sich auf der gleichen P2-Karte befinden und die Dateien müssen vollständig vorhanden sein, einschließlich der zugehörigen XML-
Metadatendatei.
1. (Optional) Kopieren Sie den gesamten Inhalt der P2-Karte auf eine Festplatte.
Es ist zwar möglich, Objekte direkt von einer P2-Karte in Adobe Premiere Pro oder After Effects zu importieren, allerdings ist
es in der Regel effizienter, den Inhalt einer P2-Karte vor dem Import auf einer Festplatte zu speichern.
2. Wählen Sie „Datei“ > „Importieren“.
3. Navigieren Sie in den Ordner „CONTENTS“.
4. Wählen Sie mindestens eine MXF-Datei aus:
Für den Import eines Video-Rohdatenelements und den zugehörigen Audio-Rohdatenelementen wählen Sie die MXF-
Dateien aus dem Ordner „VIDEO“.
Um lediglich die Audio-Rohdatenelemente zu importieren, wählen Sie die MXF-Dateien aus dem Ordner „AUDIO“.
Für den Import mehrerer Teil-Clips einer einzigen Aufnahme, die auf der gleichen P2-Karte aufgezeichnet wurden,
brauchen Sie nur eine der MXF-Dateien aus dem Ordner „VIDEO“ auszuwählen. Die Clips werden als ein einziges
Footageelement importiert. Die Dauer des Elements ist mit der der Summe aller Teil-Clips identisch. Umfasst Ihre
Auswahl mehr als eine Teil-Clip-Gruppe, werden im Projektfenster Duplikate der gesamten Teil-Clip-Gruppe in Form von
Footageelement-Duplikaten importiert.
Es ist nicht möglich, Teil-Clips einer Aufnahme, die auf zwei verschiedene Karten verteilt sind, als einzelnes Footageelement
zu importieren. Stattdessen müssen Sie je eine MXF-Datei der Aufnahme jeder Karte auswählen, um für die einzelnen Teile
der Aufnahme auf den verschiedenen Karten separate Footageelemente zu erstellen. Beispiel: Mehrere Teil-Clips einer
einzigen Aufnahme sind auf zwei Karten verteilt. In diesem Fall müssen Sie einen Teil-Clip auf Karte 1 und einen auf Karte 2
auswählen. Dadurch wird der Inhalt der Aufnahme im Projektfenster in zwei Footageelemente importiert.
Im Projektfenster können Sie anhand der Spalte für die Datumsangabe ersehen, wann die jeweiligen Einzel-Clips aufgenommen wurden. Nach
Import der Teil-Clips können Sie mithilfe dieser Datumsangabe deren korrekte chronologische Reihenfolge innerhalb der Aufnahme ermitteln.
Ein direkter Export in das P2-Format aus After Effects ist nicht möglich. Verwenden Sie Adobe Media Encoder oder Premiere Pro, um
im P2-Format zu rendern oder einen Export in dieses Format vorzunehmen.
Weitere Informationen zum P2-Format von Panasonic und Workflows der Digitalvideosoftware von Adobe finden Sie auf den folgenden Websites
von Adobe:
Adobe-Workflow-Leitfaden für P2, RED, XDCAM, AVCCAM- und DSLR-Kameras bzw. -Footage
P2-Handbuch zu Arbeitsabläufen für digitale Videoprodukte mit Adobe
Dave Helmlys Video-Einführung zum P2-Workflow in After Effects
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Unterstützte Dateiformate für den Export
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