Operation Manual

Importieren und Interpretieren von Footage-Elementen
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Importierte Dateien und Footage-Elemente
Unterstützte Importformate
Importieren von Footage-Elementen
Interpretieren von Footage-Elementen
Alphakanal-Interpretation: integriert oder direkt
Framerate
Pixel-Seitenverhältnis und Frameseitenverhältnis
Importierte Dateien und Footage-Elemente
Sie importieren Quelldateien in ein Projekt als Footage-Elemente und verwenden diese als Quellen für
Ebenen. Dabei kann eine Datei die Quelle für mehrere Footage-Elemente gleichzeitig sein, von denen jedes
eigene Interpretationseinstellungen haben kann. Jedes Footage-Element kann wiederum als Quelle für eine
oder mehrere Ebenen dienen. Sammlungen mit mehreren Ebenen werden in einer Komposition bearbeitet.
Footage-Elemente werden hingegen meist im Projektfenster bearbeitet. Im Footagefenster können Sie die
Footage bewerten und einfache Bearbeitungsaufgaben erledigen, z. B. die Dauer eines Footage-Elements
verringern.
Sie können die verschiedensten Arten von Dateien, Dateisammlungen oder Dateikomponenten als Quellen
für einzelne Footage-Elemente importieren, darunter Filmdateien, Standbilddateien, Standbildsequenzen und
Audiodateien. Sie können in After Effects sogar selbst Footage-Elemente wie Farbflächen und
Unterkompositionen erstellen. Footage-Elemente können jederzeit in ein Projekt importiert werden.
Wenn Sie Dateien importieren, kopiert After Effects nicht die Bilddaten als solche in das Projekt, sondern
erstellt einen Verweis (Link) auf die Quelle des Footage-Elements. So bleiben die Projektdateien relativ klein.
Durch das Löschen, Umbenennen oder Verschieben einer importierten Quelldatei heben Sie den Verweis auf
diese Datei auf. Ist ein Verweis nicht mehr intakt, wird der Name der Quelldatei im Projektfenster kursiv und
in der Spalte „Pfad“ als nicht gefunden angegeben. Wenn das Footage-Element zur Verfügung steht, können
Sie den Verweis wiederherstellen, indem Sie auf das Element doppelklicken und die Datei erneut auswählen.
Sie können nach Footage-Elementen suchen, deren Quellelemente fehlen, indem Sie im Suchfeld des
Projektfensters missing (fehlen) eingeben. Siehe Suchen und Filtern im Zeitleisten-, Projekt- sowie im
Effekte- und Vorgabenfenster.
Um die Renderzeit zu verkürzen und die Leistung zu erhöhen, sollten Sie Footage vor dem Importieren in
After Effects vorbereiten. So empfiehlt es sich beispielsweise häufig, ein Standbild in Photoshop zu skalieren
oder zu beschneiden, bevor Sie es in After Effects importieren, anstatt diese Schritte in After Effects
durchzuführen. Es ist besser, eine Änderung nur einmal in Photoshop vorzunehmen, als After Effects dazu zu
zwingen, die gleiche Änderung viele Male pro Sekunde durchzuführen – einmal für jeden Frame, in dem das
Bild vorkommt.
Um Zeit zu sparen und die Größe und Komplexität eines Projekts zu minimieren, sollten Sie ein Quellelement
als einzelnes Footage-Element importieren und es dann mehrfach in einer Komposition einsetzen. Mitunter
ist es jedoch nützlich, ein Footage-Element zu duplizieren und unterschiedlich zu interpretieren. Sie können
beispielsweise das gleiche Footage mit verschiedenen Frameraten verwenden.
Wenn Sie ein Footage-Element, das in einem Projekt benutzt wird, mithilfe einer anderen Anwendung
ändern, treten die Änderungen in After Effects in Kraft, sobald Sie das Projekt das nächste Mal öffnen oder
das Footage-Element auswählen und „Datei“ (Windows) bzw. „Ablage“ (Mac OS) > „Footage neu laden“
wählen.
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