Operation Manual

Table Of Contents
Konvertierungstyp
Hinweis:
Schwarzwert für 10-Bit
Interner Schwarzwert
Weißwert für 10-Bit
Interner Weißwert
Gamma
Glanzlicht-Ausstrahlung
Nach oben
Hinweis:
Perzeptiv
Sättigung
Relativ farbmetrisch
Absolut farbmetrisch
Pete O’Connell beschreibt in einem Artikel auf der Creative COW-Website die Verwendung des Effekts „Cineon-Konverter“.
Gibt an, wie die Cineon-Datei konvertiert wird. „Log zu Linear“ konvertiert eine logarithmische 8-Bit-Nicht-Cineon-Ebene, die
Sie als Cineon-Sequenz rendern möchten. „Linear zu Log“ konvertiert eine Ebene, die über einen linearen 8-Bit-Stellvertreter für eine Cineon-
Datei verfügt, in eine logarithmische 8-Bit-Datei. Dabei entsprechen die Anzeigecharakteristika denjenigen der ursprünglichen Cineon-Datei. „Log
zu Log“ ermittelt logarithmische 8- bzw. 10-Bit-Cineon-Dateien, wenn Sie versuchen, diese als logarithmische 8-Bit-Stellvertreter zu rendern.
Aus Gründen der Kompatibilität werden veraltete Versionen der einzelnen Optionen angezeigt, wenn Sie ein Projekt öffnen, in dem eine
frühere Version des Effekts „Cineon-Konverter“ verwendet wird.
Gibt den Schwarzwert (minimale Dichte) für die Konvertierung einer logarithmischen 10-Bit-Cineon-Ebene an.
Der Schwarzpunkt, der in After Effects für die Ebene verwendet werden soll.
Der Weißwert (maximale Dichte) für die Konvertierung einer logarithmischen 10-Bit-Cineon-Ebene.
Der Weißwert, der in After Effects für die Ebene verwendet werden soll.
Erhöhen oder verringern Sie Gamma, um Mitteltöne aufzuhellen bzw. abzudunkeln.
Der Ausstrahlungswert, der zur Korrektur heller Glanzlichter verwendet werden soll. (Wenn der Rest des Bildes nach
dem Anpassen der hellsten Bereiche zu dunkel erscheint, verwenden Sie „Glanzlicht-Ausstrahlung“, um diese hellen Glanzlichter zu korrigieren.)
Wenn Glanzlichter als weiße Flecke erscheinen, erhöhen Sie „Glanzlicht-Ausstrahlung“, bis die gewünschten Details sichtbar werden. Bei Bildern
mit hohem Kontrast sind unter Umständen hohe Ausstrahlungswerte erforderlich.
Effekt „Farbprofil konvertieren“
Der Effekt „Farbprofil konvertieren“ konvertiert eine Ebene von einem Farbraum in einen anderen. Hierfür werden Eingabe- und Ausgabeprofile
verwendet.
In den meisten Fällen sollten Sie zum Konvertieren von einem Farbraum in einen anderen die automatischen Farbmanagementfunktionen
verwenden, anstatt die Konvertierungen mit „Farbprofil konvertieren“ manuell vorzunehmen. (Siehe Farbmanagement.)
Im Allgemeinen sollten Sie entweder mit den Farbmanagementfunktionen oder mit dem Effekt „Farbprofil konvertieren“ arbeiten, jedoch
nicht mit beidem.
Die ausgewählten Profile werden in das Projekt eingebettet. Sie können die Profile daher selbst dann noch verwenden, wenn Sie das Projekt auf
einen Computer übertragen, auf dem nicht dieselben Profile eingerichtet sind. Beim Konvertieren von einem Farbraum in einen anderen können
Sie durch Auswählen einer Render-Methode festlegen, wie After Effects die Konvertierung durchführt. Außerdem können Sie einstellen, ob das
Eingabe- oder Ausgabeprofil linearisiert werden soll.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.
Um das Farbprofil der Ebene zu konvertieren, wählen Sie im Menü „Eingabeprofil“ ein Farbprofil aus. Wählen Sie „Projektarbeitsbereich“, um das
Profil zu verwenden, das in den Projekteinstellungen festgelegt ist („Datei“ > „Projekteinstellungen“ (Windows) bzw. „Ablage“ >
„Projekteinstellungen“ (Mac OS)). Wenn Sie das Eingabeprofil linearisieren möchten, aktivieren Sie die Option „Eingabeprofil linearisieren“. Wählen
Sie danach im Menü „Ausgabeprofil“ ein Ausgabeprofil. Wenn Sie das Ausgabeprofil linearisieren möchten, aktivieren Sie die Option
„Ausgabeprofil linearisieren“. Wählen Sie im Menü „Priorität“ eine Render-Methode.
Mit den Optionen für die Render-Methoden legen Sie fest, wie die Quellfarben angepasst werden. Beispielsweise können Farben, die innerhalb
des Zielfarbumfangs liegen, entweder unverändert bleiben oder so angepasst werden, dass der ursprüngliche Bereich der visuellen Beziehungen
beim Übertragen in einen kleineren Farbraum erhalten bleibt.
Die Ergebnisse der ausgewählten Render-Methode hängen von den Grafikinhalten des Bildes und von den Profilen ab, die zum Festlegen der
Farbräume verwendet werden. Bei einigen Profilen werden trotz unterschiedlicher Render-Methoden stets dieselben Ergebnisse erzielt.
Beim Angeben der Render-Methode können Sie auch eine Schwarzpunkt-Komprimierung einsetzen. Durch Schwarzpunkt-Komprimierung wird
sichergestellt, dass die Tiefendetails im Bild beibehalten werden, indem der gesamte dynamische Bereich des Ausgabegeräts simuliert wird.
Folgende Render-Methoden stehen für den Effekt „Farbprofil konvertieren“ zur Verfügung:
Versucht, die visuellen Beziehungen zwischen Farben beizubehalten, sodass eine für das menschliche Auge natürlich wirkende
Darstellung entsteht, selbst wenn die eigentlichen Farbwerte geändert werden. Diese Methode eignet sich für Bilder, in denen viele Farben
außerhalb des Farbumfangs liegen.
Versucht, auf Kosten der Farbgenauigkeit leuchtende Farben im Bild zu erzeugen. Diese Render-Methode eignet sich für Bilder, in
denen Leuchtkraft und Sättigung wichtiger sind als die exakten Beziehungen zwischen den Farben, also z. B. für Logos.
Vergleicht den Spitzenwert für Höhen im Quellfarbraum mit dem Spitzenwert für Höhen im Zielfarbraum und verschiebt alle
Farben entsprechend. Farben außerhalb des Farbumfangs werden zur nächsten darstellbaren Farbe im Zielfarbraum verschoben. Mit dieser
Methode werden mehr ursprüngliche Bildfarben beibehalten als mit der Methode „Perzeptiv“. Diese Render-Methode wird in After Effects
standardmäßig verwendet.
Führt keinerlei Änderungen an Farben durch, die innerhalb des Zielfarbraums liegen. Farben außerhalb des Farbumfangs
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