Operation Manual

Table Of Contents
Samplegröße
Nach oben
Phase von
Phase hinzufügen
Phase hinzufügen von
Modus hinzufügen
Rest bilden
Beschränkt
Durchschnitt
Negativ multiplizieren
Phase verschieben
Vorgabe-Farbtabelle verwenden
Ausgabezyklus
Der Radius (in Pixel) der aufgenommenen Bereiche.
Effekt „Colorama“
Der Effekt „Colorama“ ist ein sehr vielseitiger und leistungsstarker Effekt zum Konvertieren und Animieren von Farben in einem Bild. Mit dem
Effekt „Colorama“ können Sie ein Bild fast unmerklich einfärben oder dessen Farbtabelle radikal ändern.
Bei „Colorama“ wird zunächst ein angegebenes Farbattribut in Graustufen verwandelt und dann werden die Graustufenwerte einem oder mehreren
Zyklen der angegebenen Ausgabenfarbtabelle zugeordnet. Ein Zyklus der Ausgabenfarbtabelle wird im Kreis „Ausgabezyklus“ angezeigt.
Schwarze Pixel werden der Farbe oben im Kreis zugeordnet. Zunehmend hellere Grautöne werden nachfolgenden Farben zugeordnet; dabei wird
im Uhrzeigersinn vorgegangen. Bei der Standardfarbtabelle „Farbtonkreis“ werden z. B. Pixel, die der Farbe Schwarz entsprechen, rot eingefärbt,
wohingegen Pixel, die 50%igem Grau entsprechen, cyanfarben werden.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.
Guy Chen gibt bei After Effects Exchange auf der Adobe-Website ein Beispiel für den Einsatz des Effekts „Fraktale Störungen“ zum Generieren
der Basisstörung (in diesem Fall für die von Turbulenzen geprägte Oberfläche der Sonne) und das anschließende Kolorieren mit dem Effekt
„Colorama“.
Andrew Kramer hat auf seiner Video Copilot-Website einen Video-Lehrgang veröffentlicht, in dem erläutert wird, wie der Colorama-Effekt dafür
eingesetzt werden kann, eine Prozess-Matte als ersten Schritt zum Ersetzen eines Himmels zu erstellen.
Einstellungen für „Eingabephase“
Das Farbattribut, das als Eingabe verwendet werden soll. Wählen Sie „Null“, um ein Farbattribut einer anderen Ebene zu verwenden.
Die zweite Ebene, die als Eingabe verwendet werden soll. Wenn Sie diese Ebene nur als Eingabe verwenden möchten,
wählen Sie für „Phase von“ den Wert „Null“; andernfalls wird sowohl die Ebene „Phase hinzufügen“ als auch die Ebene verwendet, auf die der
Effekt angewendet wird. Sie können die Ebene auswählen, auf die der Effekt angewendet wird, um ein zweites Eingabeattribut aus derselben
Ebene hinzuzufügen.
Das Farbattribut der zweiten Ebene, das als Eingabe verwendet werden soll.
Kombinieren von Eingabewerten:
Für jeden Pixel werden die Werte der beiden Attribute addiert. Werte über 100 % werden im Zyklus erneut umgebrochen. So
wird bei einer Summe von 125 % der Wert 25 % verwendet.
Für jeden Pixel werden die Werte der beiden Attribute addiert. Werte über 100 % werden auf 100 % beschnitten.
Für jeden Pixel wird der Durchschnittswert der beiden Attribute berechnet. Da der Durchschnittswert zweier Werte, die
beide innerhalb des Bereichs von 0 % bis 100 % liegen, 100 % nie überschreitet, ist bei dieser Operation nie ein Umbruch oder eine
Beschränkung erforderlich. Der Durchschnitt ist daher die sicherste Option für eine vorhersagbare Ausgabe.
Die zweite Ebene wird über die Originalebene gelegt. Dabei wird die erste Ebene durch die helleren Bereiche der
zweiten Ebene aufgehellt, und die dunkleren Bereiche der zweiten Ebene werden ignoriert. Der Modus „Negativ multiplizieren“ ist
besonders hilfreich beim Erstellen von Feuereffekten, Blendenflecken und anderen Lichteffekten.
Der Punkt am „Ausgabezyklus“, an dem die Zuordnung der Eingabefarben beginnt. Durch einen positiven Wert wird der
Startpunkt im Uhrzeigersinn um den Kreis „Ausgabezyklus“ verschoben.
Tipp: Animieren Sie die Einstellung „Phase verschieben“, um die Farben den Kreis durchlaufen zu lassen.
Einstellungen für „Ausgabezyklus“
Vorgaben für den „Ausgabezyklus“. Die oberen Farbtabellen sind speziell für die schnelle Ausführung von
Farbkorrektur- und -anpassungsaufgaben gedacht. Die unteren Farbtabellen enthalten verschiedene integrierter Farbtabellen für kreative
Ergebnisse.
Passen Sie die Ausgabefarbtabelle an, indem Sie die Farben und die Positionen der Dreiecke im Kreis „Ausgabezyklus“ ändern.
Die Dreiecke zeigen dabei die Position auf dem Farbkreis an, an der eine bestimmte Farbe vorkommt. Sofern die Option „Farbtabelle
interpolieren“ nicht deaktiviert ist, werden die Farben zwischen den Dreiecken glatt interpoliert. Jeder Ausgabezyklus kann 1 bis 64 Dreiecke
haben.
Um die Position eines Dreiecks zu ändern, ziehen Sie das Dreieck. Wenn Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt halten, verschieben
Sie das Dreieck in Schritten von jeweils 45 Grad. An der oberen Position des Kreises springt das Dreieck entweder auf die Startposition oder
die Endposition, je nachdem, ob Sie es von links oder rechts ziehen.
Um ein Dreieck hinzuzufügen, klicken Sie in den Kreis oder daneben und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe aus. Klicken Sie auf eine
Position, die sich ein wenig links von den obersten Pfeilen befindet, um die Endfarbe auszuwählen, bzw. ein wenig rechts davon, um die
Startfarbe zu bestimmen.
Wenn Sie ein Dreieck duplizieren möchten, ziehen Sie es bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS).
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