Operation Manual

Table Of Contents
Hinweis:
Nach oben
Nach oben
Eine Farbe oder ein Farbverlauf in dem Bereich, der von einem Pfad begrenzt wird, ist eine Füllung.
Um die Größe der Richtungsgriffpunkte der Bézier-Interpolation und Scheitelpunkte für Masken und Formen anzugeben, wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (MacOS) aus und bearbeiten Sie
den Wert „Größe des Pfadpunkts“.
Einführung in Formen und Formebenen
Formebenen enthalten Vektorgrafikobjekte, die als Formen bezeichnet werden. Standardmäßig besteht eine Form aus einem Pfad, einer Kontur
und einer Fläche. (Siehe Pfade und Striche und Füllungen für Formen.)
Formebenen werden erstellt, indem Sie im Kompositionsfenster mit den Formwerkzeugen oder dem Zeichenstift einen Bereich ziehen. (Siehe
Erstellen von Formen und Masken.)
Es gibt zwei Arten von Formenpfaden: parametrische und Bézier-Formenpfade. Parametrische Formenpfade sind numerisch anhand von
Eigenschaften definiert, die Sie nach dem Zeichnen im Zeitleistenfenster ändern und animieren können. Bézier-Formenpfade sind durch eine
Sammlung von Scheitelpunkten (Pfadpunkten) und Segmenten definiert, die Sie im Kompositionsfenster ändern können. Sie arbeiten in derselben
Art und Weise mit Bézier-Formenpfaden, wie Sie mit Maskenpfaden arbeiten. Alle Maskenpfade sind Bézier-Pfade.
Sie können einen Formenpfad ändern, indem Sie Pfad-Vorgänge wie „Pfade verwackeln“ und „Zusammenziehen und aufblasen“ anwenden. Sie
wenden eine Kontur auf einen Pfad an bzw. füllen den von dem Pfad definierten Bereich mit Farbe aus, indem Sie Mal-Vorgänge anwenden.
(Siehe Formenattribute, Mal-Vorgänge und Pfad-Vorgänge für Formenebenen.)
Formenpfade, Mal-Vorgänge und Pfad-Vorgänge für Formen werden zusammenfassend als Formattribute bezeichnet. Formattribute werden mit
dem Menü „Hinzufügen“ im Werkzeugfenster oder Zeitleistenfenster hinzugefügt. Jedes Formattribut wird im Zeitleistenfenster als
Eigenschaftsgruppe mit Eigenschaften dargestellt, die wie bei jeder anderen Ebeneneigenschaft animiert werden können. (Siehe Animation,
Keyframes und Expressions.)
Die Farbtiefe einer Formebene ist dieselbe wie die des gesamten Projekts: 8, 16 oder 32 bpc. (Siehe Farbtiefe und HDR-Farben.)
Formebenen basieren nicht auf Footageelementen. Ebenen, die nicht auf Footageelementen basieren, werden manchmal synthetische Ebenen
genannt. Textebenen sind ebenfalls synthetische Ebenen und bestehen ebenfalls aus Vektorgrafikobjekten. Also gelten viele Regeln und
Richtlinien, die für Textebenen gelten, auch für Formebenen. Beispielsweise können Sie keine Formebene in einem Ebenenfenster öffnen,
genausowenig, wie Sie eine Textebene in einem Ebenenfenster öffnen können.
Sie können Ihre bevorzugten Formen als Animationsvorgaben speichern. (Siehe Speichern von Animationsvorgaben.)
Online-Ressourcen zu Formebenen
Ein Video-Lehrgang zum Erstellen von Formebenen aus Vektorebenen finden Sie auf der Seite mit Video-Lehrgängen .
Trish und Chris Meyer bieten in einem PDF-Auszug des Kapitels „Shape Layers“ (Formebenen) ihres Buches Creating Motion Graphics with After
Effects (5. Auflage) (Erstellen von Bewegungsgrafik mit After Effects, 5. Auflage) eine Einführung zu Formebenen. Trish und Chris Meyer bieten
auf der ProVideo Coalition-Website auch eine Einführung in Formebenen sowie auf der ProVideo Coalition-Website Tipps zu Formebenen.
Von After Effects Exchange auf der Adobe-Website können Sie zusätzliche Animationsvorgaben herunterladen, die 3D-Textanimation für jedes
Zeichen nutzen.
Chris Zwar bietet auf seiner Website eine Animationsvorgabe an, die aus einer einzelnen Formebene ein Fadenkreuz erstellt. Durch zahlreiche
benutzerdefinierte Eigenschaften werden die Steuerung und die Änderung des Fadenkreuzes erheblich erleichtert.
Gruppen und Renderreihenfolge für Formen und Formenattribute
Eine Form besteht standardmäßig aus einem einzelnen Pfad, einer einzelnen Kontur und einer einzelnen Fläche, die im Zeitleistenfenster von
oben nach unten angeordnet sind. Doch ein Großteil der Leistungsfähigkeit und Flexibilität von Formebenen ist darauf zurückzuführen, dass
Formattribute hinzugefügt und neu angeordnet sowie komplexere zusammengesetzte Formen erstellt werden können.
Sie können Formen oder Formattribute gruppieren, die sich innerhalb einer einzelnen Formebene auf derselben Gruppierungsebene befinden.
Eine Gruppe ist eine Sammlung von Formattributen: Pfade, Flächen, Konturen, Pfad-Vorgänge und weitere Gruppen. Jede Gruppe hat ihre eigene
Füllmethode und ihren eigenen Satz an Transformationseigenschaften. Indem Formen in Gruppen zusammengefasst werden, können Sie mit
mehreren Formen gleichzeitig arbeiten. Sie können z. B. alle Formen in der Gruppe um denselben Betrag skalieren oder dieselbe Kontur auf jede
Form anwenden. Sie können sogar individuelle Formen oder Formattribute innerhalb ihrer eigenen Gruppe platzieren, um Transformationen zu
isolieren. Sie können beispielsweise einen Pfad ohne dessen Kontur skalieren, indem Sie den Pfad mit sich selbst gruppieren.
Wenn Sie mit dem Menü „Hinzufügen“ im Werkzeugfenster oder Zeitleistenfenster ein Formattribut hinzufügen, wird das Attribut innerhalb der
ausgewählten Gruppe hinzugefügt. Sie können Gruppen und Attribute im Zeitleistenfenster ziehen, um sie neu anzuordnen. Indem Sie Formen
und Formattribute neu anordnen und gruppieren, können Sie deren Reihenfolge beim Rendern in Bezug auf andere Formen und Formattribute
beeinflussen.
272