Operation Manual

Table Of Contents
Eingabeprofil
Ausgabeprofil
Priorität
Eingabeprofil
Ausgabeprofil
Priorität
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Hinweis:
Für jede Ansicht kann eine Voreinstellung für die Ausgabesimulation gewählt werden. Benutzerdefinierte Einstellungen für die Ausgabesimulation
gelten für alle Ansichten.
Wenn Sie zwischen „Keine Ausgabesimulation“ und der zuletzt verwendeten Ausgabesimulation wechseln möchten, klicken Sie am unteren
Rand der Anzeige auf die Schaltfläche „Kanal- und Farbmanagementeinstellungen anzeigen“ und wählen Sie „Ausgabe simulieren“.
Simulieren eines Ausgabetyps in einem für die Endausgabe gerenderten Film
Das Farbmanagement für die Ausgabesimulation ist nur für die Vorschau bestimmt. Sie können einen Film jedoch so rendern, dass ein bestimmter
Ausgabetyp simuliert wird. Beispielsweise können Sie einen Film für HDTV rendern, der das Erscheinungsbild eines Films simuliert. Dies ist
besonders praktisch, um bei Filmarbeiten Videomuster zu erstellen.
1. Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Einstellungsebene“, um ganz oben in der Komposition eine neue Einstellungsebene zu erstellen.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Dienstprogramm“ > „Farbprofil konvertieren“, um die Einstellungsebene zu konvertieren.
3. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Duplizieren“, um den Effekt zu duplizieren.
4. Legen Sie im Effekteinstellungsfenster die folgenden Optionen für die erste Instanz des Effekts fest:
Projektarbeitsbereich
Typ der zu simulierenden Ausgabe, z. B. ein Profil für die Filmdruckdichte wie Kodak 5218/7218 Printing Density
Absolut farbmetrisch
5. Legen Sie im Effekteinstellungsfenster die folgenden Optionen für die zweite Instanz des Effekts fest:
Typ der zu simulierenden Wiedergabe, z. B. ein Kinovorschau-Profil
Farbraum des Ausgabemediums, z. B. HDTV (Rec. 709)
Relativ farbmetrisch
Zum Aktivieren und Deaktivieren dieser Art von Ausgabesimulation können Sie die Einstellungsebene aktivieren bzw. deaktivieren, indem Sie den
zugehörigen Videoschalter im Zeitleistenfenster aktivieren bzw. deaktivieren.
Übertragungssichere Farben
Die Amplitude analoger Videosignale wird in IRE-Einheiten (bzw. für PAL-Video in Volt) ausgedrückt. Werte zwischen 7,5 und 100 IRE-Einheiten
gelten als übertragungssicher. Farben innerhalb dieses Bereichs verursachen keine unerwünschten Artefakte wie Tonrauschen oder
Farbverwischungen. (In der Praxis sind einige Spikes mit mehr als 100 IRE zulässig, aus Vereinfachungsgründen sollen hier jedoch 100 IRE als
maximal zulässig gelten.) Dieser Wertebereich zwischen 7,5 und 100 IRE entspricht einem Bereich von Schwarz bis Weiß von 64 bis 940 bei 10-
Bit-Werten für Y' in Y'CbCr bzw. 16 bis 235 bei 8-Bit-Werten. Daher interpretieren viele Videogeräte und Softwaresysteme 16 als Schwarz und
235 als Weiß (statt 0 bzw. 255). Diese Werte stimmen nicht direkt mit den RGB-Werten überein.
Wenn Sie feststellen, dass die Farben von importiertem Footage falsch aussehen – Schwarz sieht nicht richtig schwarz und Weiß nicht richtig weiß
aus –, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie das richtige Eingabefarbprofil verwenden. Die in After Effects enthaltenen Videofarbprofile umfassen
Varianten, bei denen diese eingeschränkten Bereiche berücksichtigt werden, z. B. das Farbprofil HDTV (Rec. 709) 16-235, das 16 als Schwarz
und 235 als Weiß interpretiert.
Manche Grafikkarten und Encoder setzen voraus, dass die Ausgabe im Bereich von 0-255 erfolgt. Daher kann die Einschränkung der
Farben in Ihrer Komposition und im gerenderten Film möglicherweise redundant sein und zu einer unerwünschten Komprimierung des
Farbbereichs führen. Wenn Farben in der Filmausgabe glanzlos wirken, sollten Sie es mit einem Ausgabefarbprofil versuchen, das den gesamten
Farbbereich verwendet.
Wenn Farben verwaschen aussehen, wenden Sie den Effekt „Tonwertkorrektur“ an und prüfen Sie über das Histogramm, ob der niedrigste
bzw. höchste Farbwert bei oder nahe an 16 bzw. 235 liegt. In diesem Fall sollte dieses Footage mit einem der 16-235-Eingabefarbprofile
interpretiert werden.
Mit dem Effekt „Sendefähige Farben“ können Sie die Luminanz oder Sättigung zwar auf einen sicheren Wert reduzieren, es ist jedoch besser, die
Komposition von Anfang an mit übertragungssicheren Farben zu erstellen. (Siehe Effekt „Sendefähige Farben“.)
Dabei ist Folgendes zu beachten:
Vermeiden Sie reine Schwarz- und Weißwerte.
Vermeiden Sie stark gesättigte Farben.
Rendern Sie einen Testfilm und sehen Sie ihn sich auf einem Videomonitor an, um sich zu vergewissern, dass die Farben exakt dargestellt
werden.
Anstelle des Effekts „Sendefähige Farben“ zur Reduzierung der Luminanz oder Sättigung von Farben können Sie diesen Effekt mit den
Optionen „Unsichere auskeyen“ und „Sichere auskeyen“ verwenden. Wenden Sie den Effekt auf eine Einstellungsebene ganz oben im
Ebenenstapel an, um anzuzeigen, welche Teile des Bildes außerhalb des übertragungssicheren Bereichs liegen.
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