Operation Manual

Table Of Contents
Hinweis:
Hinweis:
Typ
Name
Vorgabe
Zoom
Blickwinkel
Tiefenschärfe
Fokusentfernung
Zoom fixieren
Hinweis:
Blende
Hinweis:
F-Stop
Weichzeichner
Ändern der Kameraeinstellungen
Die Kameraeinstellungen können jederzeit geändert werden.
Doppelklicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Kameraebene oder wählen Sie die Ebene aus und klicken Sie dann auf „Ebene“ >
„Kameraeinstellungen“.
Standardmäßig ist die Option „Vorschau“ im Dialog „Kameraeinstellungen“ ausgewählt. Durch Auswahl dieser Option werden die
Änderungen in der Komposition angezeigt, während diese im Dialog „Kameraeinstellungen“ vorgenommen werden.
Kameraeinstellungen
Sie können die Kameraeinstellungen jederzeit ändern, indem Sie im Zeitleistenfenster doppelt auf die Ebene klicken oder indem Sie die Ebene
auswählen und dann auf „Ebene“ > „Kameraeinstellungen“ klicken.
Wählen Sie im Dialogfeld „Kameraeinstellungen“ die Option „Vorschau“, um die Ergebnisse Ihrer Änderungen an den Einstellungen im
Dialogfeld im Kompositionsfenster anzuzeigen.
Die Feldtiefe wird durch die drei Faktoren Brennweite, Blende und Fokusentfernung beeinflusst. Ein kleinerer Schärfentiefebereich
resultiert aus einer langen Brennweite, einer geringen Fokusentfernung und einer größeren Blende (kleinerer F-Stopp). Ein kleinerer
Schärfentiefebereich ist mit einem größeren Weichzeichnen in der Tiefenschärfe verbunden. Das Gegenteil einer geringen Schärfentiefe ist der
Tiefenfokus, der mit einem geringeren Weichzeichnen in der Tiefenschärfe verbunden ist, da mehr im Fokus ist.
Zu den Kameraeigenschaften, die sich auf den Kameralinsen-Weichzeichner und die Form beziehen, gehören Iris-Form, Iris-Drehung, Irisblende –
Rundheit, Irisblende – Seitenverhältnis, Beugungsstreifen der Irisblende, Glanzlichter-Verstärkung, Glanzlichter-Schwellenwert und Glanzlichter-
Sättigung.
1-Knoten-Kamera oder 2-Knoten-Kamera. Eine 1-Knoten-Kamera richtet sich um sich selbst aus, während eine 2-Knoten-Kamera über
einen Interessenbereich verfügt, um den sie sich ausrichtet. Um eine Kamera als 2-Knoten-Kamera zu verwenden, muss die Option der Kamera
zur automatischen Ausrichtung (Ebene > Transformieren > Automatisch ausrichten) darauf eingestellt werden, dass sich die Kamera am
Interessenbereich ausrichtet. (Siehe Optionen für die automatische Ausrichtung.)
Der Name für die Kamera. Standardmäßig ist „Kamera 1“ der Name der ersten Kamera, die Sie in einer Komposition erstellen. Alle
weiteren erstellten Kameras werden in aufsteigender Reihenfolge nummeriert. Legen Sie bei der Verwendung mehrerer Kameras aussagekräftige
Namen fest, um sie besser voneinander unterscheiden zu können.
Die Art der Kameraeinstellungen, die Sie verwenden möchten. Die Vorgaben sind nach den jeweiligen Brennweiten benannt. Jede
Vorgabe soll das Verhalten einer 35-mm-Kamera mit einem Objektiv einer bestimmten Brennweite simulieren. Daher sind in den Vorgaben auch
die Werte für „Blickwinkel“, „Zoom“, „Fokusentfernung“, „Brennweite“ und „Blende“ festgelegt. Die Standardvorgabe ist 50 mm. Wenn Sie neue
Werte für diese Einstellungen eingeben, erstellen Sie eigene Kameras.
Die Entfernung vom Objektiv zur Bildebene. Mit anderen Worten: Eine Ebene, die eine Zoomdistanz entfernt ist, wird in ihrer vollen Größe
angezeigt, eine Ebene, die die doppelte Zoomdistanz entfernt ist, erscheint nur halb so groß und breit usw.
Die Breite der Szene, die in das Bild passt. Der Blickwinkel resultiert aus den Werten für „Brennweite“, „Filmgröße“ und „Zoom“. Ein
breiterer Blickwinkel führt zu demselben Ergebnis wie ein Weitwinkelobjektiv.
Weist den Einstellungen „Fokusentfernung“, „Blende“, „F-Stop“ und „Weichzeichner“ benutzerdefinierte Variablen zu. Mit diesen
Variablen können Sie die Tiefenschärfe anpassen und so realistischere Kamerafokuseffekte erzeugen. (Die Tiefenschärfe ist der
Entfernungsbereich, in dem sich das Bild im Fokus befindet. Motive außerhalb des Entfernungsbereichs sind unscharf.)
Die Entfernung von der Kamera bis zur Ebene mit der optimalen Schärfe.
Fügen Sie der Eigenschaft „Fokusentfernung“ folgende Expression hinzu, um die Fokalebene mit dem Zielpunkt der Kamera zu verknüpfen,
damit der Zielpunkt im Fokus bleibt: Länge(Position, Interessenbereich)
Bewirkt, dass der Wert für „Fokusentfernung“ dem unter „Zoom“ eingestellten Wert entspricht.
Wenn Sie die Einstellung für „Zoom“ oder „Fokusentfernung“ im Zeitleistenfenster ändern, wird die Fixierung aufgehoben. Wenn die
Fixierung erhalten bleiben soll, ändern Sie die Werte nicht im Zeitleistenfenster, sondern im Dialogfeld „Kameraeinstellungen“. Sie können
alternativ auch der Eigenschaft „Fokusentfernung“ im Zeitleistenfenster eine Expression hinzufügen. Wählen Sie dazu die Eigenschaft
„Fokusentfernung“ aus, klicken Sie auf „Animation“ > „Expression hinzufügen“ und ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf die
Eigenschaft „Zoom“. (Siehe Expressions – Grundlagen.)
Die Größe der Objektivöffnung. Die Einstellung „Blende“ wirkt sich auch auf die Tiefenschärfe aus. Je größer die Blende ist, desto höher
ist die Unschärfe der Tiefenschärfe. Wenn Sie die Blende ändern, werden die Werte für F-Stop dementsprechend angepasst.
Bei einer echten Kamera lässt eine größere Blende mehr Licht durch, was wiederum Auswirkungen auf die Belichtung hat. Wie die
meisten 3D-Kompositions- und Animationsanwendungen ignoriert auch After Effects das Ergebnis der geänderten Blendenwerte
Gibt das Verhältnis zwischen dem Blickwinkel und der Blende an. Bei den meisten Kameras wird der Blendenwert über die F-Stop-
Messung festgelegt. Daher arbeiten viele Fotografen mit F-Stop-Einheiten anstatt mit Blendenwerten. Wenn Sie F-Stop ändern, wird die Blende
dementsprechend angepasst.
Die Stärke der in einem Bild durch die Tiefenschärfe verursachten Unschärfe. Bei der Einstellung 100 % wird eine von den
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