Operation Manual

Table Of Contents
Hinweis:
Editierbare Ebenenstile
Hinweis:
Heben Sie den Schutz der Ebenen in Photoshop auf, bevor Sie sie in After Effects importieren. Bei den meisten Ebenen ist dies nicht nötig.
Es gibt jedoch einige Ebenen, bei denen es erforderlich ist. Hintergrundebenen, die zu RGB konvertiert werden müssen, werden z. B. nicht
ordungsgemäß importiert, wenn der Ebenenschutz aktiviert ist.
Ein nützlicher Befehl in After Effects ist „Ebene“ > „Neu“ > „Adobe Photoshop-Datei“. Er fügt einer Komposition eine weitere Ebene hinzu und
öffnet dann die Quelle dieser Ebene in Photoshop, damit Sie ein visuelles Element, wie z. B. eine Hintergrundebene für einen Film, erstellen
können. Die Ebene in Photoshop wird mit den korrekten Einstellungen für Ihre After Effects-Komposition erstellt. Wie bei vielen anderen Creative
Suite-Anwendungen können Sie auch in After Effects mit dem Befehl „Datei extern bearbeiten“ eine PSD-Datei in Photoshop öffnen, Änderungen
vornehmen und speichern und sich diese sofort in dem Film ansehen, der zu dieser PSD-Quelldatei gehört. Auch wenn Sie nicht „Datei extern
bearbeiten“ verwenden, können Sie über den Befehl „Footage neu laden“ After Effects dazu bringen, seine Ebenen zu aktualisieren, damit die
aktuelle Version der PSD-Datei verwendet wird. (Siehe Erstellen einer Ebene und eines neuen Photoshop-Footageelements und Bearbeiten von
Footage in der Originalanwendung.)
Eine gute Methode zum Verhindern von Halbbildflimmern durch dünne horizontale Linien in Standbildern besteht darin, in Photoshop
zunächst die Aktion „Entfernen von Interlace-Flimmern“ auszuführen, bevor Sie das Standbild in After Effects importieren. Photoshop enthält
mehrere Video-Aktionen für Zwecke wie diesen.
Online-Ressourcen zum Vorbereiten und Importieren von Photoshop-Dateien
Richard Harrington und Ian Robinson stellen auf der Website von Peachpit Press ein kostenloses Beispielkapitel aus ihrem Buch „Motion Graphics
with Adobe Creative Suite 5 Studio Techniques“ bereit. In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Illustrator- und Photoshop-Dateien vorbereitet
werden.
Siehe diesen Video-Lehrgang von Andrew Devis auf der Creative Cow-Website zum Importieren und Verwenden von Photoshop PSD-Dateien in
After Effects.
Farbmodi
Photoshop-Dateien (PSD) mit Ebenen müssen im Farbmodus RGB oder Graustufen gespeichert werden, damit After Effects sie als Komposition
importieren und die Ebenen trennen kann. Die Farbmodi CMYK, LAB, Duotone, Monotone und Tritone werden für Dateien mit Ebenen nicht
unterstützt. Dateien in einem dieser Farbmodi werden von After Effects als einzelnes, auf eine Ebene reduziertes Bild importiert. (Beachten Sie,
dass Photoshop für die weiteren verfügbaren Farbmodi wie Bitmap und Indiziert keine Ebenen unterstützt.)
Wenn Sie den Farbmodus eines Dokuments in Photoshop ermitteln oder ändern möchten, wählen Sie „Bild“ > „Modus“. (Der Farbmodus wird
außerdem in der Titelleiste des Dokumentfensters angezeigt.)
Masken und Alphakanäle
Adobe Photoshop unterstützt für jede Ebene in einer Datei einen transparenten Bereich und eine optionale Ebenenmaske (Alphakanal). Mithilfe
dieser Ebenenmasken können Sie bestimmen, wie verschiedene Bereiche in einer Ebene ausgeblendet oder sichtbar gemacht werden. Beim
Importieren einer Ebene kombiniert After Effects die Ebenenmaske (falls vorhanden) mit dem transparenten Bereich und importiert sie als direkten
Alphakanal.
Wenn Sie eine Photoshop-Datei mit Ebenen beim Importieren auf eine Ebene reduzieren, fügt After Effects die transparenten Bereiche und
Ebenenmasken aller Ebenen in einem Alphakanal zusammen, der mit Weiß integriert wird.
Wenn Sie eine Photoshop-Datei als Komposition importieren, werden alle Vektormasken in After Effects-Masken umgewandelt. Diese Masken
können Sie in After Effects bearbeiten und animieren.
Photoshop-Beschnittgruppen, Ebenengruppen und Smart-Objekte
Wenn eine aus mehreren Ebenen bestehende Photoshop-Datei Beschnittgruppen enthält, importiert After Effects jede Beschnittgruppe als eine in
der Hauptkomposition verschachtelte Unterkomposition. Um die Transparenzeinstellungen zu erhalten, wendet After Effects auf jede Ebene in der
Beschnittgruppen-Komposition automatisch die Option „Transparenz erhalten“ an. Diese verschachtelten Unterkompositionen haben dieselben
Maße wie die Hauptkomposition.
Paul Tuersley bietet im AE Enhancers Forum ein Skript an, das die Unterkompositionen auf die Größe ihrer Inhalte beschneidet und dabei ihre
korrekten Positionen in der Hauptkomposition beibehält.
Photoshop-Ebenengruppen werden als individuelle Kompositionen importiert.
Oft empfiehlt es sich, Ebenen in Photoshop zu Smart-Objekten zu gruppieren, um Sammlungen von Photoshop-Ebenen sinnvoll als individuelle
Ebenen in After Effects importieren zu können. Wenn Sie beispielsweise 20 Ebenen für Ihr Vordergrundobjekt und 30 Ebenen für Ihr
Hintergrundobjekt in Photoshop verwendet haben, müssen Sie wahrscheinlich nicht alle einzelnen Ebenen in After Effects importieren, wenn Sie
lediglich das Vordergrundobjekt vor dem Hintergrundobjekt animieren möchten. In diesem Fall können Sie die Ebenen zu einem einzigen Smart-
Objekt im Vordergrund und einem einzigen Smart-Objekt im Hintergrund gruppieren, bevor Sie die PSD-Datei in After Effects importieren.
Photoshop-Ebenenstile und -Füllmethoden
After Effects unterstützt darüber hinaus alle auf die Datei angewendeten Füllmethoden und Ebenenstile. Wenn Sie eine Photoshop-Datei mit
Ebenenstilen importieren, können Sie zwischen den Optionen „Editierbare Ebenenstile“ und „Ebenenstile in Footage zusammenführen“ wählen:
Behält die Darstellung wie in Photoshop ebenso bei wie die unterstützten Ebenenstileigenschaften, sodass diese
bearbeitet werden können.
Eine Ebene mit einem Ebenenstil beeinflusst Überschneidungen von 3D-Ebenen und Schattenwürfe.
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