Operation Manual

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werden die aktuellen Einstellungen des angewendeten Effekts in einem 200 x 200 Pixel großen Bereich angezeigt. Misch-Matte Mit dieser
Option wird die aktuelle Farbmatte, die aktuelle Farbmaske oder eine Kombination aus Farbmatte und -maske angezeigt, die sich aus den
aktuellen Einstellungen für „Mit Original mischen“ ergibt.
9. Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.
Hinzufügen zeitlicher Filterung zu einer Ebene
1. Wenden Sie den Effekt „Körnung entfernen“ auf das Bild an.
2. Platzieren Sie den Vorschaubereich für „Körnung entfernen“ über dem Bildbereich, der die subtilsten Änderungen zwischen Frames aufweist
bzw. die meisten beweglichen Bilddetails enthält.
3. Wählen Sie unter „Zeitliche Filterung“ die Option „Aktivieren“ aus.
4. Ändern Sie den Wert für „Betrag“ auf 100 %.
5. Erstellen Sie eine RAM-Vorschau der Komposition, oder rendern bzw. exportieren Sie sie.
6. Wenn sich bewegende Objekte von unerwünschten Streifen oder unscharfen Stellen umgeben sind, verringern Sie den Wert für
„Bewegungsempfindlichkeit“ und sehen Sie sich erneut eine Vorschau an bzw. rendern Sie die Sequenz.
7. Mit den folgenden Techniken können Sie das Ergebnis verbessern:
Wenn Sie sehr auffällige Störungen in einem Film schnell reduzieren möchten, setzen Sie den Wert für „Störung reduzieren“ auf 0 und
die Option „Betrag“ unter „Zeitliche Filterung“ auf 100 %. Rendern Sie dann den Film.
Wenn Sie die Vorschau beschleunigen möchten, wenden Sie die zeitliche Filterung auf die Ebene an, nachdem alle Einstellungen für
einen einzelnen Frame angepasst wurden.
Wenn Sie die Effekte auf einer Ebene erhalten und ihr eine zeitliche Filterung zuweisen möchten, sollten Sie die ausgewählte Ebene
vorkomponieren („Ebene“ > „Unterkomposition erstellen“) und dann den Effekt „Körnung entfernen“ auf diese Ebene anwenden.
Scharfzeichnen eines Bildes mit der Einstellung „Unscharf maskieren“
Mit den für den Effekt „Körnung entfernen“ verfügbaren Einstellungen unter „Unscharf maskieren“ können Sie den Kontrast von Kanten und feinen
Details erhöhen, um einen Teil der Schärfe wiederherzustellen, die bei der Körnungsreduzierung eventuell verloren gegangen ist.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Erhöhen Sie unter „Unscharf maskieren“ den Wert für „Betrag“, um eine akzeptable Scharfzeichnung zu erzielen, ohne dabei unerwünschte
Artefakte zu erzeugen oder zu viel Körnung wiederherzustellen.
Erhöhen Sie den Wert für „Schwellenwert“, um unerwünschte Artefakte zu entfernen, die bei der Scharfzeichnung entstehen.
Ändern Sie den Wert für „Radius“, um den Bereich zu verändern, in dem „Unscharf maskieren“ nach Details sucht.
Ändern Sie den Wert für „Störung reduzieren“, bis Sie den Punkt erreichen, an dem das Bild unscharf wird. Erhöhen Sie den Wert dann ein
wenig und wenden Sie die Einstellungen für „Unscharf maskieren“ an, um das Bild scharfzuzeichnen.
Effekt „Turbulente Störung“
Beim Effekt „Turbulente Störung“ wird Perlin-Rauschen verwendet, um Graustufenrauschen zu erzeugen, das Sie für organisch aussehende
Hintergründe, Verschiebungsebenen und Strukturen verwenden oder mit dem Sie z. B. Wolken, Feuer, Lava, Dampf, fließendes Wasser oder
Dunst simulieren können.
Der Effekt „Turbulente Störung“ ist im Wesentlichen eine moderne, leistungsstärkere Umsetzung des Effekts „Fraktale Störungen“. Das Rendern
geht beim Effekt „Turbulente Störung“ schneller; zudem ist der Einsatz für das Erstellen flüssiger Animationen einfacher. Der Effekt „Turbulente
Störung“ modelliert turbulente Systeme exakter: Kleinere Störungselemente bewegen sich schneller als große. Der Einsatz des Effekts „Fraktale
Störungen“ statt des Effekts „Turbulente Störung“ ist vor allem bei der Erstellung von Animationsschleifen empfehlenswert, da es beim Effekt
„Turbulente Störung“ keine Zykluseinstellungen gibt.
Hinweis: Da die Steuerelemente bei beiden Effekten fast identisch sind, können Sie für den Einsatz des Effekts „Turbulente Störung“ die meisten
Anleitungen und Lehrgänge heranziehen, die für den Effekt „Fraktale Störungen“ erstellt wurden. (Siehe Effekt „Fraktale Störungen“.)
Mit den Einstellungen für „Evolution“ können Sie feine Änderungen an der Form der Störung vornehmen. Durch Animieren dieser Einstellungen
entstehen übergangslose Änderungen der fraktalen Störungen im Zeitablauf. Sie können so beispielsweise vorüberziehende Wolken oder
fließendes Wasser darstellen.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.
Regler
Fraktaltyp Die fraktale Störung wird durch Generierung eines Rasters von Zufallszahlen für die einzelnen Störungsebenen erstellt. Die Einstellung
„Komplexität“ gibt die Anzahl der Störungsebenen an. Mit der Einstellung „Fraktaltyp“ werden die Eigenschaften dieses Rasters festgelegt.
Art des Rauschens Die Art der Interpolation, die zwischen den Zufallswerten im Störungsraster verwendet werden soll.
Umkehren Kehrt die Störung um. Schwarze Bereiche werden zu weißen und weiße Bereiche zu schwarzen.
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