Operation Manual
Detailskalierung, Drehung und Versatz Der Prozentsatz der Skalierung, der Winkel und die Position einer Störungsebene im Verhältnis
zur vorherigen Störungsebene.
Detailgröße zentrieren Berechnet jede Störungsebene von demselben Punkt wie die vorherige Ebene. Durch diese Einstellung kann der
Eindruck von übereinander angeordneten duplizierten Störungsebenen entstehen.
Evolution Verwendet zunehmende Umdrehungen. Dies bedeutet, dass sich mit jeder neuen Umdrehung auch das Bild weiter ändert. Diese
Methode ist anders als bei normalen Umdrehungen, die sich nach der Einstellung einer Skalenscheibe richten, für die das Ergebnis für alle
Vielfachen von 360° gleich ist. Bei „Evolution“ unterscheidet sich das Aussehen bei 0° vom Aussehen nach einer Umdrehung, was sich wiederum
vom Aussehen nach zwei Umdrehungen unterscheidet, usw. Wenn Sie die „Evolution“-Einstellungen wieder auf ihren ursprünglichen Zustand
zurücksetzen möchten (z. B., um eine nahtlose Schleife zu erstellen), verwenden Sie die Option „Zyklusevolution“.
Sie können angeben, wie stark die Störung sich über einen Zeitraum entwickelt, indem Sie „Evolution“ animieren. Je mehr Umdrehungen innerhalb
einer angegebenen Zeit stattfinden, umso schneller ändert sich die fraktale Störung. Zu große Änderungen des Wertes für „Evolution“ innerhalb
eines kurzen Zeitraums können abrupte Übergänge zur Folge haben.
Wenn Sie eine nahtlose Schleife erstellen möchten, aktivieren Sie die Option „Zyklusevolution“ und richten Sie bei vollen Umdrehungen bei 0°
„Evolution“-Keyframes ein. Nicht vollständig ausgeführte Umdrehungen können zu einer Unterbrechung der Schleife führen.
Optionen für Evolution Optionen für Evolution.
Zyklusevolution Erstellt einen Evolutionszyklus, der über den angegebenen Zeitraum als Schleife wiederholt wird. Diese Option sorgt
dafür, dass der Zustand der Evolution zu seinem Startpunkt zurückkehrt, wodurch ein nahtloser allmählicher Zyklus, ein sich nicht
wiederholender Zyklus oder ein Schleifensegment entsteht.
Um sicherzustellen, dass der Zyklus volle Umdrehungen durchführt, wählen Sie einen Zykluswert, der der Anzahl der für „Evolution“
festgelegten Umdrehungen entspricht oder glatt durch diese teilbar ist.
Zyklus (in Umdrehungen) Gibt die Anzahl der Umdrehungen an, die die Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Die Zeitdauer
zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt die Geschwindigkeit dieser Evolutionszyklen. Diese Option wirkt sich nur auf die Evolution
der Störung, und nicht auf die anderen Einstellungen, wie z. B. „Transformieren“, aus. Wenn Sie z. B. für zwei identische Zustände einer
Störung unterschiedliche Größen- und Verschiebungseinstellungen festlegen, sehen diese nicht identisch aus.
Hinweis: Die Option „Zyklus (in Umdrehungen)“ ist nur verfügbar, wenn die Option „Zyklusevolution“ aktiviert ist.
Zufallsverteilung Ermöglicht das Festlegen eines zufälligen Ausgangswerts für die Generierung der Störung. Das Animieren der
Eigenschaft „Zufallsverteilung“ führt zu einem plötzlichen Wechsel von einem Störungssatz zu einem anderen (innerhalb desselben
Fraktaltyps). Dies ist normalerweise kein erwünschtes Ergebnis. Animieren Sie die Eigenschaft „Evolution“, um eine glatte Überblendung
von Störungen zu erhalten.
Durch Wiederverwenden von bereits erstellten Evolutionszyklen mit einem jeweils anderen Wert für „Zufallsverteilung“ lassen sich schnell und
einfach neue Animationen mit fraktalen Störungen erstellen. Durch Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das Störungsmuster
verändert, ohne dass die Evolutionsanimation gestört wird.
Sie können Renderzeit sparen, indem Sie einen kurzen Evolutionszyklus vorrendern und dann für die gewünschte Dauer eine Schleife
einrichten, statt die Evolution für die gesamte Komposition zu animieren.
Deckkraft Dies ist die Deckkraft der Störung.
Füllmethode Der Vorgang der Überblendung zwischen der fraktalen Störung und dem Originalbild. Die zur Wahl stehenden Füllmethoden sind bis
auf die folgenden Ausnahmen mit denen in der Spalte „Modi“ identisch:
Ohne Rendert nur die fraktale Störung. Eine Mischung mit der Originalebene findet nicht statt.
Farbton Die fraktale Störung wird nicht als Graustufen, sondern als Farbtonwerte gerendert. Die Sättigung und Helligkeit der
Originalebene bleiben erhalten. Wenn es sich bei der Originalebene um eine Graustufenebene handelt, passiert nichts.
Sättigung Die fraktale Störung wird nicht als Graustufen, sondern als Sättigung gerendert. Der Farbton und die Helligkeit der
Originalebene bleiben erhalten. Wenn es sich bei der Originalebene um eine Graustufenebene handelt, passiert nichts.
Erstellen einer nahtlosen Schleife mit dem Effekt „Fraktale Störungen“
1. Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Störung und Körnung“ > „Fraktale Störungen“.
2. Richten Sie zwei Keyframes für „Evolution“ ein.
3. Ändern Sie die Zeitdauer zwischen den Keyframes und die Anzahl der Umdrehungen für „Evolution“ so lange, bis Sie mit der Animation der
Störung zufrieden sind.
4. Aktivieren Sie die Option „Zyklusevolution“.
5. Legen Sie einen Wert für „Zyklus“ fest.
Die Evolution führt innerhalb des durch den Abstand der „Evolution“-Keyframes bestimmten Zeitraums die unter „Zyklus“ festgelegte Anzahl
von Umdrehungen durch. Überlegen Sie vor der Festlegung des Wertes für „Zyklus“, wie viel von diesem Zyklus gerendert werden soll,
bevor er sich wiederholt. Wählen Sie die kürzest mögliche Länge für Ihr Projekt, um Renderzeit zu sparen.
Anfänglich ist der letzte Frame des Zyklus mit dem ersten Frame identisch. Um eine nahtlose Schleife zu erstellen, müssen Sie den letzten
Frame auslassen, indem Sie den Out-Point der Ebene auf den Frame vor dem letzten Frame des Zyklus festlegen:
6. Verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt auf die Zeit, zu der der Zyklus beendet wird. Wenn Sie z. B. als Zykluswert 2
festgelegt haben, müssen Sie den Frame suchen, an dem der „Evolution“-Wert 2 ist.
Hinweis: Wenn Sie Keyframes für andere Einstellungen des Effekts „Fraktale Störungen“ eingerichtet haben, setzen Sie diese in der
Zeitleiste zurück auf ihre anfänglichen Einstellungen zum Zeitpunkt des Beginns der Zykluswiederholung. Andernfalls werden die
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