Operation Manual
Hinweis: Im Kompositionsfenster werden Griffe nur dann angezeigt, wenn der Effekt im Effektfenster ausgewählt ist und Text nicht entlang einer
Maske oder eines Pfades animiert wird.
Wenn Sie einen Bézier-Pfad über eine Komposition verschieben, aber seine Form nicht ändern möchten, animieren Sie statt des Pfades die
Ebene. Wenn Sie eine Seite des Bézier-Pfades ausdehnen, verkürzen oder verwackeln und gleichzeitig die andere Hälfte in der alten Position
belassen möchten, verschieben Sie ein Tangenten-/Scheitelpunktpaar gemeinsam. Erstellen Sie dazu Keyframes für beide Elemente, indem Sie
den äußeren Kreis des entsprechenden Scheitelpunktes ziehen.
Hinweis: Verwechseln Sie beim Animieren der Steuerungspunkte eines Bézier-Pfades nicht die Form des Pfades mit der räumlichen Bézier-
Interpolation der Keyframes. Wie Keyframes für andere Positionssteuerungen können auch die Keyframes für Scheitelpunkte oder Tangenten
eines Bézier-Pfades auf „Linear“ oder „Bézier“ eingestellt werden. Sie geben Standardwerte für die räumliche Interpolation im Dialogfeld
„Allgemeine Voreinstellungen“ ein. Über „Animation“ > „Keyframe-Interpolation“ können Sie die räumliche Interpolation für einzelne Keyframes
angeben.
Sie können auf Bewegungen, die Sie mit dem Effekt „Pfadtext“ erstellt haben, Bewegungsunschärfe anwenden. Dadurch wird jedes Zeichen
verwischt. Wie bei der Bewegungsunschärfe für Ebenen ist der Unschärfeeffekt auch bei Zeichen ausgeprägter, wenn die Bewegung schnell ist.
Die Verzerrung ist beispielsweise recht stark, wenn Sie negative Zitterwerte wählen, die zu einer sprunghaften Bewegung führen.
Einstellungen unter „Pfadoptionen“
Formtyp Definiert die Form des Pfades. Im Effektfenster muss der Name des Effekts „Pfadtext“ aktiviert sein, damit der Pfad im
Kompositionsfenster sichtbar ist.
Bézier Formt Text entlang einer Bézier-Kurve, die von vier Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“, „Tangente
1/Kreispunkt“, „Tangente 2“ und „Scheitelpunkt 2“). Zeichen, die nicht auf den Pfad passen, werden am Ende des Pfades in eine gerade
Linie gesetzt.
Kreis Legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Tangente 1/Kreispunkt“ und
„Scheitelpunkt 1/Kreismitte“). Ist der Textlänger als der Kreisumfang, kommt es zu einer Überlappung. Wenn Sie einen frei definierten Pfad
ausgewählt haben, der geschlossen ist, legt diese Eigenschaft den Text um den Pfad, statt ihn als Schleife zu formen.
Schleife Legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und
„Tangente 1/Kreispunkt“). Ist der Text länger als der Kreisumfang, fließt er aus dem Punkt „Tangente 1“ in eine gerade Linie. Sie können
auch Randeinstellungen verwenden, damit der Text in einer geraden Linie in den Kreis eintritt oder aus ihm herausläuft.
Linie Formt Text in einer geraden Linie, die von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Scheitelpunkt
2“). Wie bei einem Bézier-Pfad hat der Abstand zwischen den beiden Steuerungspunkten keinen Einfluss auf die Leerzeichen im Text, es
sei denn, die Ausrichtung ist auf „Erzwingen“ eingestellt.
Steuerungspunkte Hiermit werden die Punkte auf dem Pfad festgelegt.
Tangente 1/Kreispunkt Legt die folgenden Punkte fest: Anfangstangente für eine Bézier-Kurve, Durchmesser eines Kreises, Start- oder
Endpunkt von Text (je nach festgelegter Ausrichtung), Durchmesser einer Schleife und Eintrittspunkt des Textes.
Scheitelpunkt /Kreismitte Legt den Anfangsscheitelpunkt einer Bézier-Kurve, den Mittelpunkt eines Kreises oder einer Schleife und den
Start- oder Endpunkt von Text in einer Zeile fest (je nach festgelegter Ausrichtung).
Tangente 2 Legt die Endtangente der Bézier-Kurve fest. Die Linie zwischen „Tangente 2“ und „Scheitelpunkt 2“ legt die Neigung der
Kurve an ihrem Endpunkt fest. Bei Kreisen und Schleifen wird „Tangente 2“ nicht einbezogen.
Scheitelpunkt 2 Legt den Endscheitelpunkt einer Bézier-Kurve und den Winkel einer Linie fest. Bei Kreisen und Schleifen wird
„Scheitelpunkt 2“ nicht einbezogen.
Eigener Pfad Legt einen frei festgelegten Pfad fest. Sie können eine Maske verwenden, die im Ebenenfenster oder in Adobe Illustrator erstellt
wurde.
Pfad umkehren Kehrt den Pfad um.
Einstellungen für „Zeichen“
Größe Die Größe der Zeichen.
Laufweite Der durchschnittliche Abstand zwischen den Zeichen.
Kerning Steuert den horizontalen Abstand zwischen zwei Zeichen. Wenn Sie den Text verändern, bleibt der für Kerning festgelegte Wert bei allen
unveränderten Zeichenpaaren erhalten. Änderungen am Kerning lassen sich nicht mit dem Befehl „Rückgängig“ (Windows) bzw. „Widerrufen“
(Mac OS) aufheben. Wenn Sie den horizontalen Abstand zwischen Zeichen im Zeitverlauf ändern möchten, verwenden Sie „Max. Zittern: Kerning“
oder erstellen Sie Keyframes für die Laufweite.
Kerningpaar Legt das Zeichenpaar fest, auf das der Kerning-Effekt angewendet werden soll. Mithilfe der Pfeilschaltflächen können Sie
zwischen den Paaren wechseln.
Kerningwert Legt fest, in welchem Umfang das Kerning angewendet werden soll.
Ausrichtung Legt die Ausrichtungs- und Drehungswerte für jedes Zeichen fest.
Zeichendrehung Jedes Zeichen wird ausgehend vom aktuellen Winkel um die festgelegte Gradzahl gedreht. Der Drehmittelpunkt ist der
Punkt, an dem das Zeichen den Pfad schneidet. Die Option „Senkrecht zu Pfad“ ändert den Anfangswinkel der Zeichen.
Senkrecht zu Pfad Dreht jedes Zeichen so, dass es senkrecht zum Pfad steht. Ist „Senkrecht zu Pfad“ deaktiviert, bleiben die Zeichen
immer aufrecht (sofern nicht „Zeichendrehung“ angewendet wird).
Vertikale Schrift Dreht jedes Zeichen so, dass es vertikal zum Pfad steht.
Lateinische Zeichen drehen Dreht lateinische Zeichen vertikal zum Pfad. Ist „Lateinische Zeichen drehen“ nicht aktiviert, werden nur
nichtlateinische Zeichen gedreht.
519










