Operation Manual
Effekte unter „Perspektive“
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3D-Brille, Effekt
Effekt „Alpha abschrägen“
Effekt „Kanten abschrägen“
Effekt „Schlagschatten“
Effekt „Radialer Schatten“
CC-Effekt „Cylinder“
CC-Effekt „Environment“ (CS6 oder höher)
CC-Effekt „Sphere“
CC-Effekt „Spotlight“
Effekte von Drittanbietern in dieser Kategorie, die in After Effects enthalten sind:
Siehe Plug-ins von Drittanbietern im Lieferumfang von After Effects.
3D-Brille, Effekt
Mit dem Effekt „3D-Brille“ können Sie ein einzelnes dreidimensionales Bild erstellen, indem Sie eine linke und eine rechte 3D-Ansicht miteinander
kombinieren. Als Quellen für die beiden Ansichten können Sie Bilder aus 3D-Programmen oder stereoskopische Aufnahmen verwenden.
Weitere Informationen zu stereoskopischem 3D finden Sie unter Kameras, Lichter und Interessenbereiche.
Wie die Bilder angezeigt werden, hängt davon ab, mit welchem Verfahren sie erstellt wurden. So können Sie z. B. mithilfe des Effekts „3D-Brille“
ein Anaglyphenbild erstellen, also ein Bild, das aus zwei leicht gegeneinander verschobenen Perspektiven desselben Motivs besteht, die in
Kontrastfarben eingefärbt sind und übereinander gelegt werden. Wenn Sie ein Anaglyphenbild erstellen möchten, müssen Sie zunächst die Ansicht
kombinieren und jede Ansicht mit einer anderen Farbe einfärben. Mithilfe einer 3D-Brille mit roten und grünen bzw. blauen Gläsern können Sie
sich das Bild dann in Stereo ansehen.
In After Effects CS5 kann der Effekt im 8-Bit-Farbmodus verwendet werden. In After Effects CS5.5 und höher kann der Effekt im 8-Bit-, 16-Bit und
32-Bit-Farbmodus verwendet werden.
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)
Robert Powers stellt auf der Slippery Rock NYC-Website eine Videoschulung zur Verfügung, in der gezeigt wird, wie eine Tiefenmaske erstellt und
als Steuerungsebene für den Effekt „Versetzen“ verwendet wird. Das Ergebnis wird dann vom Effekt „3D-Brille“ verwendet, um ein
stereoskopisches Bild zu erstellen.
Zur Vermeidung von Problemen bei gedrehten (gewendeten) Ansichten ist Folgendes zu beachten:
Verwenden Sie für die Komposition und die Ausgangsbilder dieselben vertikalen Dimensionen. Ein Unterschied von einem Pixel führt zum
selben Ergebnis wie das vertikale Verschieben der Position um einen Pixel.
Verwenden Sie für die Eigenschaft „Position“ der Ebene nur ganzzahlige Werte (also statt 239,7 lieber 240).
Wenn für das linke und das rechte Bild Interlacing festgelegt wurde, heben Sie das Interlacing auf, bevor Sie den Effekt „3D-Brille“
verwenden, um Zuordnungsfehler zu vermeiden.
Da der Effekt „3D-Brille“ Frames mit Interlacing erstellt, darf im Dialogfeld „Rendereinstellungen“ keine Interlacing-Option ausgewählt werden.
Geisterartefakte entstehen, wenn die Luminanzwerte der einen Farbe die Luminanzwerte einer anderen Farbe so weit übersteigen, dass Sie die
erste Farbe durch das falsche Glas der Anaglyphenbrille sehen. So wird z. B. ein zu großer Luminanzwert für Rot durch das blaue Brillenglas
sichtbar. Wenn Sie den Wert für „Symmetrie“ ändern, sollten Sie das Ergebnis am endgültigen Ausgabemedium testen. Wird der Symmetrie-Wert
zu hoch angesetzt, kann ein umgekehrter Schatten entstehen.
Wenn Sie mit roten und blauen Bildern arbeiten, erscheint die blaue Farbe in Rot/Blau-Brillen nicht als Blau, sondern als Cyan. Rot und Cyan sind
Komplementärfarben, die das beste Trennungsergebnis erzielen, da sie einander effizienter herausfiltern können. Bei der Verwendung von
Rot/Grün-Bildern kann es vorkommen, dass das Grün nicht so leuchtend ist wie das Rot. Wenn Sie die Bilder jedoch durch eine Rot/Grün-Brille
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