Operation Manual
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Glanzreflexion Hier wird die Betrachtungsposition berücksichtigt. Die Reflexion der Lichtquelle wird zurück zum Betrachter modelliert. Dadurch
kann die Illusion eines Glänzens erweckt werden. Um realistischere Werte zu erzielen, können Sie diese Einstellung mit immer höheren Werten
animieren, um den Übergang von gefilterten zu ungefilterten Versionen der Ebene zu maskieren.
Glanzlichtschärfe Steuert den Glanz. Glänzende Oberflächen erzeugen kleine, dichte Reflexionen. Mattere Oberflächen hingegen verteilen das
Glanzlicht über einen größeren Bereich. Glanzlichter haben dieselbe Farbe wie das Eingangslicht. Licht ist gewöhnlich weiß oder cremefarben.
Daher kann die Sättigung von Bildern durch breite Glanzlichter verringert werden, indem der Oberflächenfarbe Weiß hinzugefügt wird.
Gehen Sie bei der Anpassung der Beleuchtung wie folgt vor: Legen Sie die Einstellungen für „Lichtposition“ und „Diffuse Reflexion“ fest, um
die allgemeine Lichtstärke und Schatten in einer Szene zu steuern. Anschließend werden „Glanzreflexion“ und „Glanzlichtschärfe“ angepasst,
um die Stärke und die Ausbreitung der Glanzlichter zu steuern. Abschließend wird „Umgebungslicht“ angepasst, um die Schatten einzufügen.
Effekt „Kartentanz“
Hinweis: Informationen zu den gemeinsamen Eigenschaften mehrerer Effekte unter „Simulation“ finden Sie unter Gemeinsame Einstellungen
unter „Beleuchtung“ und „Material“.
Mit diesem Effekt erstellen Sie eine Kartenchoreografie, indem Sie Ebenen in zahlreiche Karten unterteilen und dann mithilfe einer zweiten Ebene
alle geometrischen Aspekte der Karten steuern. Der Effekt „Kartentanz“ ermöglicht beispielsweise die Simulation einer Skulptur mit extrudierten
Stiften, einer Menschenmenge bei der La-Ola-Welle oder von Buchstaben, die auf der Oberfläche eines Teiches schwimmen.
Chris Zwar zeigt auf seiner Website in einem Beispielprojekt, wie Sie mit dem Effekt „Kartentanz“ und einer Formebene mit der Operation
„Verstärker“ eine Moiréfarbseparation für beliebige Bilder oder Videos simulieren können.
Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.
Original (oben links), mit korrigierter Drehung unter Verwendung von Kamerapositionssteuerungen (unten links) und mit Eckpunktsteuerungen
(unten rechts)
Original (oben links), Verlaufsebene (unten links) und mit angewendetem Effekt „Kartentanz“ (unten rechts)
Wenden Sie diesen Effekt auf die Ebene an, die Sie als Vorderseite der Karten verwenden möchten. Um die Ansicht einzustellen, verwenden Sie
die Einstellung „Drehung“ oder „Perspektive“ oder passen Sie die Perspektive des Effekts in einer Szene über die Eckpunkte an.
Wählen Sie z. B. aus dem Menü „Verlaufsebene“ einen vertikalen Graustufenverlauf (oben schwarz, unten weiß) und dann aus dem Menü für die
Quelle der X-Drehung die Option „Intensität 1“ aus. Der Effekt „Kartentanz“ verwendet die Grundlage der Verlaufsintensität, um die Drehung der
Karten um die x-Achse zu animieren. Dem Pixel im Mittelpunkt jeder Karte in der Verlaufsebene wird auf der Grundlage der Pixelintensität ein
numerischer Wert zugewiesen. Reines Weiß entspricht dem Wert 1, reines Schwarz dem Wert –1 und 50%iges Grau dem Wert 0. Der Effekt
„Kartentanz“ multipliziert dann diesen Wert mit dem Wert des Multiplikators für die X-Drehung und lässt jede Karte um diesen Betrag rotieren. Hat
der Multiplikator für die X-Drehung den Wert 90, drehen sich die Karten in der obersten Reihe annähernd um 90° rückwärts und die Karten in der
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