Operation Manual
wird.
Die Reflexionen werden etwas heller, und das Material wird abhängig vom Sichtwinkel, der wiederum auf dem Eigenschaftswert der
Reflexionsausstrahlung basiert, spiegelähnlicher. Bei der Ansicht einer Oberfläche aus einem Einfallswinkel sind die Reflexionen heller
als bei der direkten Sicht auf die Oberfläche. Reflexionen sparen auch mehr Energie, da die Streuung automatisch pro Pixel verringert
wird je kleiner der Einfallswinkel ist (d. h. bei einer schrägen Sicht über die Oberfläche anstatt direkt darauf).
Darüber hinaus können Sie den Glanz der Reflexion steuern (von verschwommen bis zu spiegelähnlich), indem Sie die Eigenschaft
„Spiegelglanzlicht“ anpassen.
Reflexionsschärfe: Steuert die Schärfe oder die Weichzeichnung von Reflexionen.
Höhere Werte erzeugen schärfere Reflexionen, während niedrigere Werte die Weichzeichnung erhöhen.
Erhöhen Sie die Ray-tracing-Qualität auf mindestens 3, wenn Sie das Ergebnis dieser Einstellung nicht sehen können.
Reflexionsausstrahlung: Steuert das Maß des Fresnel-Effekts (d. h. die Intensität von Reflexionen in Einfallswinkeln), um die Oberfläche
reflektierend zu machen.
Transparenz: Steuert die Transparenz des Materials unabhängig von der Deckkrafteinstellung der Ebene (Deckkraft hat jedoch Einfluss auf
die Transparenz des Objekts).
Sie können auch auf einer vollständig transparenten Oberfläche Reflexionen und Glanzlichter anzeigen.
Wird die Deckkraft der Ebene verringert, wird das gesamte Erscheinungsbild reduziert. Auch das Alpha dieser Ebene wird berücksichtigt;
ist das Alpha gleich 0, wird es vollständig vom Strahl verfehlt.
Transparenzausstrahlung: Steuert die Stärke der Transparenz im Verhältnis zum Sichtwinkel, um die Oberfläche transparent zu machen.
Transparenz ist der angegebene Wert bei der direkten Sicht auf eine Oberfläche (zum Beispiel entlang den Kanten eines gebogenen Objekts
beim direkten Betrachten); beim Blick aus einem Einfallswinkel wird ein undurchsichtigerer Wert angegeben.
Brechungsindex: Steuert, wie das Licht durch 3D-Ebenen gebogen wird, d. h. wie Objekte hinter einer halbtransparenten Ebene angezeigt
werden. Eine Liste mit Indizes finden Sie unter http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_refractive_indices.
Diese Eigenschaften werden auf alle Oberflächen einer 3D-Text- oder 3D-Formebene angewendet, Sie können sie jedoch mit
Textanimatoren oder Formoperatoren überschreiben.
Die Materialien „Intensität“ und „Glanzlichtschärfe“ wurden aktualisiert und in „Spiegelintensität“ und „Spiegelglanzlicht“ umbenannt. Information zu
vorhandenen Materialoptionen finden Sie unter Eigenschaften für Materialoptionen.
Hinweis: Der Ray-traced 3D-Renderer verwendet einen energiesparenden Schattierer, der die Komponenten der direkten Beleuchtung („Diffus“
und „Umgebung“) und die Transparenz basierend auf der Reflexionsintensität und -transparenz sowie die Spiegelintensität basierend auf der
Reflexionsausstrahlung anpasst. Insbesondere:
Die Reflexionsintensität wird mit der Ausstrahlung (Reflexionsausstrahlung) berechnet.
Die Transparenz wird mit der Ausstrahlung (Transparenzausstrahlung) berechnet.
Die Spiegelintensität wird mit der Ausstrahlung (Reflexionsausstrahlung) berechnet.
„Diffus“ und „Umgebung“ werden folgendermaßen reduziert: (100 % - Reflexionsintensität) * (100 % - Transparenz)
„Transparenz“ wird dann folgendermaßen reduziert (100 % - Reflexionsintensität)
Beispiel:
Beträgt die Reflexionsintensität 50 % und die Transparenz 100 %, so betragen „Diffus“ und „Umgebung“ jeweils 0 % (Wert % * (100-50) *
(100-100)/100). Die Spiegelintensität wird um den Wert der Reflexionsausstrahlung reduziert. Die Transparenz wird auf 50 % (100% * (100-
50)/100) reduziert.
Betragen sowohl die Reflexionsintensität als auch Transparenz 50 %, werden „Diffus“ und „Umgebung“ auf 25 % der vorhandenen Werte
reduziert, und die Spiegelintensität wird um den Wert der Reflexionsausstrahlung reduziert. Die Transparenz wird auf 25 % reduziert.
Beträgt die Reflexionsintensität 100 % werden „Diffus“, „Umgebung“ und „Transparenz“ auf 0 % reduziert. Die Spiegelintensität wird um den
Wert der Reflexionsausstrahlung reduziert.
Einige der vorhandene Materialoptionen wurden umbenannt: „Spiegel“ heißt jetzt „Spiegelintensität“ und „Glanzlichtschärfe“ heißt jetzt
„Spiegelglanzlicht“.
Hinweis: Die Farbe ist nicht in der Materialdefinition enthalten. Eine Text- oder Formebene erhält ihre Farbe im Zeichenbedienfeld (für Text) oder
von Formoperatoren (für Formen). Sie können jedoch Materialeigenschaften außer Kraft setzen, indem Sie die vorhandene Textanimator- und
Formoperatorunterstützung verwenden. Bei 3D-Textebenen werden die Optionen „Flächenfarbe“, „Konturfarbe“ und „Konturbreite“ im Popupmenü
„Animieren“ durch die Untermenüs „Vorne“, „Hinten“, „Schräge“ und „Seite“ der Materialoptionen ersetzt.
Bei 3D-Formebenen werden die Formoperatoren „Verlaufsfläche“ und „Verlaufsstrich“ durch die Untermenüs „Vorne“, „Hinten“, „Schräge“ und
„Seite“ der Materialoptionen ersetzt. Da Flächen bzw. Striche jedoch die Geometrie für eine Formebene definieren, sind die Formoperatoren für
Flächen und Striche weiterhin verfügbar, falls sie Sie hinzufügen möchten.
Hinweis: Flächen- und Strichverläufe für Formebenen werden zu diesem Zeitpunkt ignoriert.
Dieser Video-Lehrgang von Todd Kopriva und video2brain zeigt die neuen und geänderten Materialoptionen für extrudierte 3D-Ebenen. Bearbeiten
Sie die Reflexion, den Glanz und die Transparenz eines Textobjekts und fügen Sie außerdem Animatoren hinzu.
In diesem Video-Lehrgang von Learn by Video erfahren Sie, wie Sie mit den Materialoptionen einer 3D-Ebene Tiefe und Realismus erzeugen
können.
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