Operation Manual
Auch bei Verwendung einer Ausgabesimulation mit Voreinstellungen können Sie nach Auswahl der Voreinstellung im Menü „Ansicht“ >
„Ausgabe simulieren“ die Option „Andere“ wählen. Es wird dann angezeigt, welche Farbkonvertierungen und Farb-Neuinterpretationen für
diesen Simulationstyp durchgeführt werden.
Die Ausgabesimulation gilt nur für eine bestimmte Anzeige (Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster) und funktioniert nur als Vorschau.
Farbkonvertierungen für die Ausgabesimulation werden durchgeführt, wenn Werte an die Anzeige gesendet werden. Die tatsächlichen Farbwerte
im Projekt werden nicht verändert.
Wie bei allen Farbraumkonvertierungen wird die Leistung durch die Ausgabesimulation geringfügig verringert. Daher empfiehlt es sich, die
Ausgabesimulation nicht gerade dann durchzuführen, wenn Aufgaben ausgeführt werden, die eine Interaktion in Echtzeit erfordern.
Hinweis: Durch die alleinige Anwendung der richtigen Profile kann kein Ausgleich für die unterschiedlichen Farbumfänge der verschiedenen
Geräte geschaffen werden. Übliche LCD-Monitore für PCs verfügen z. B. nicht über den für die vollständige Simulation einer HDTV-Ausgabe
erforderlichen Farbumfang.
Durch Drücken von Umschalt + / (auf dem Ziffernblock) können Sie das Anzeigefarbmanagement aktivieren oder deaktivieren. Durch die
Deaktivierung des Farbmanagements wird auch die Ausgabesimulation deaktiviert. Die Simulationseinstellungen für die Ausgabe (einschließlich
der Einstellung „Keine Ausgabesimulation“) werden gespeichert, wenn das Anzeigefarbmanagement deaktiviert ist.
Ausgabesimulation für die Vorschau
1. Aktivieren Sie ein Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster.
2. Wählen Sie „Ansicht“ > „Ausgabe simulieren“ und wählen Sie den zu simulierenden Ausgabetyp.
Hinweis: Für die Ausgabesimulation muss das Anzeigefarbmanagement aktiviert sein (standardmäßig aktiviert). Falls das
Anzeigefarbmanagement deaktiviert sein sollte, ist es über „Ansicht“ > „Anzeigefarbmanagement verwenden“ zu aktivieren.
Keine Ausgabesimulation Das Anzeigefarbmanagement ist aktiviert, es wird aber keine Konvertierung zur Simulation eines Ausgabetyps
durchgeführt.
Früherer Macintosh-RGB (Gamma 1,8) Anzeige der Farbwirkung, wenn die Ausgabe in einer Anwendung ohne Farbmanagement auf
einem Macintosh Computer mit einem Gammawert von 1,8 erfolgt, der von Mac OS vor Mac OS X 10.6 verwendet wurde. Diese Option ist
nicht verfügbar, wenn „Arbeitsfarbraum linearisieren“ aktiviert ist.
Internet-Standard-RGB (sRGB) Anzeige der Farbwirkung, wenn die Ausgabe in einer Anwendung ohne Farbmanagement mit einem
Gammawert von 2,2 erfolgt. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn „Arbeitsfarbraum linearisieren“ aktiviert ist.
Kodak 5218/Kodak 2383 Anzeige der Farbwirkung, wenn die Ausgabe auf Kodak 5218-Negativ-Filmmaterial und die Kinoprojektion mit
Kodak 2383-Positiv-Filmmaterial erfolgt.
Hinweis: Die in After Effects 7.0 zur Verwendung mit dem Befehl „Farb-Proof“ verfügbaren Profile „DPX-Kinovorschau“ und „DPX-
Standard-Kamera“ wurden durch die Profile „Kodak 2383“ und „Kodak 5218“ ersetzt, die mit dem Befehl „Ausgabe simulieren“ verwendet
werden.
Andere Wenn der gewünschte Ausgabetyp nicht angezeigt wird, können Sie eigene Voreinstellungen für die Ausgabesimulation festlegen,
indem Sie „Andere“ wählen. Für alle Konvertierungs- bzw. Neuinterpretationsschritte kann ein zu verwendendes Profil angegeben werden.
Zur Vorabprüfung, wie ein Film wirkt, wenn die Ausgabe auf ein Gerät erfolgt und der Film auf diesem Gerät betrachtet wird, ist für das
Ausgabeprofil und das Simulationsprofil der gleiche Wert zu verwenden.
Zur Vorabprüfung, wie ein Film wirkt, wenn die Ausgabe auf ein Gerät erfolgt und der Film auf einem anderen Gerät mit
Farbmanagement betrachtet wird, sind für das Ausgabeprofil und das Simulationsprofil verschiedene Werte zu verwenden und „RGB
beibehalten“ ist zu deaktivieren.
Zur Vorabprüfung, wie ein Film wirkt, wenn die Ausgabe auf ein Gerät erfolgt und der Film auf einem anderen Gerät betrachtet wird, sind
für das Ausgabeprofil und das Simulationsprofil verschiedene Werte zu verwenden und „RGB beibehalten“ ist zu aktivieren.
Für jede Ansicht kann eine Voreinstellung für die Ausgabesimulation gewählt werden. Benutzerdefinierte Einstellungen für die Ausgabesimulation
gelten für alle Ansichten.
Wenn Sie zwischen „Keine Ausgabesimulation“ und der zuletzt verwendeten Ausgabesimulation wechseln möchten, klicken Sie am unteren
Rand der Anzeige auf die Schaltfläche „Kanal- und Farbmanagementeinstellungen anzeigen“ und wählen Sie „Ausgabe simulieren“.
Simulieren eines Ausgabetyps in einem für die Endausgabe gerenderten Film
Das Farbmanagement für die Ausgabesimulation ist nur für die Vorschau bestimmt. Sie können einen Film jedoch so rendern, dass ein bestimmter
Ausgabetyp simuliert wird. Beispielsweise können Sie einen Film für HDTV rendern, der das Erscheinungsbild eines Films simuliert. Dies ist
besonders praktisch, um bei Filmarbeiten Videomuster zu erstellen.
1. Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Einstellungsebene“, um ganz oben in der Komposition eine neue Einstellungsebene zu erstellen.
2. Wählen Sie „Effekt“ > „Dienstprogramm“ > „Farbprofil konvertieren“, um die Einstellungsebene zu konvertieren.
3. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Duplizieren“, um den Effekt zu duplizieren.
4. Legen Sie im Effekteinstellungsfenster die folgenden Optionen für die erste Instanz des Effekts fest:
Eingabeprofil Projektarbeitsbereich
Ausgabeprofil Typ der zu simulierenden Ausgabe, z. B. ein Profil für die Filmdruckdichte wie Kodak 5218/7218 Printing Density
Priorität Absolut farbmetrisch
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