Operation Manual
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ACROBAT 9 PRO EXTENDED VERWENDEN
Drucken
Farbmanagement
Beim Drucken eines RGB- bzw. CMYK-Dokuments mit Farbverwaltung können Sie weitere Farbmanagement-
Optionen festlegen, damit die Farbe in der Ausgabe wie gewünscht angezeigt wird. Angenommen, das Dokument
enthält ein Profil, das speziell für die Druckvorstufenausgabe definiert ist, Sie jedoch die Farben per Probedruck auf
einem Desktop-Drucker überprüfen möchten. Im Fenster „Farbmanagement“ des Dialogfelds „Erweiterte
Druckereinstellungen“ können Sie die Dokumentfarben vorübergehend in den Farbraum des Desktop-Druckers
konvertieren; beim Drucken wird statt des aktuellen Dokumentprofils das Druckerprofil verwendet. Außerdem
können Sie Farbdaten mit Hilfe verschiedener RGB-Profile als RGB-Werte an Drucker senden.
Siehe auch
„Farbmanagement – Grundlagen“ auf Seite 471
„Gewährleisten konsistenter Farben“ auf Seite 473
„Farbmanagement für Dokumente beim Drucken“ auf Seite 482
„Arbeiten mit Farbprofilen“ auf Seite 484
Grundlagen zu unsepariertem Drucken
Beim Drucken einer PDF in Farbe werden alle in der Datei verwendeten Farben auf einer Platte gedruckt. Dieses
Verfahren wird unsepariertes Drucken genannt. Je nach ausgewähltem Drucker stehen im Fenster „Ausgabe“ des
Dialogfelds „Erweiterte Druckereinstellungen“ verschiedene Optionen zur Auswahl.
Bei Grafiken, die kommerziell reproduziert werden und mehrere Farben enthalten, muss jede einzelne Farbe auf einer
eigenen Masterplatte gedruckt werden. Dieses Verfahren wird als Farbseparation bezeichnet. Wenn Sie
Farbseparationen erstellen, können Sie zu Prüfungszwecken einen unseparierten Farb- oder Graustufen-Proof
drucken.
Beachten Sie beim unseparierten Drucken Folgendes:
• Nur durch Aktivierung von Überdrucken-Optionen erfolgt eine korrekte Ausgabe über Drucker, die das
Überdrucken unterstützen. Da die meisten Desktop-Drucker das Überdrucken nicht unterstützen, können Sie
einen solchen Effekt durch Wahl von „Überdruck simulieren“ im Fenster „Ausgabe“ des Dialogfelds „Erweiterte
Druckereinstellungen“ simulieren. Nachdem Sie „Überdruck simulieren“ aktiviert haben, werden für den Druck
Volltonfarben in CMYK-Farben konvertiert. Aktivieren Sie diese Option nicht, wenn Sie eine Datei für die
Endausgabe verwenden möchten.
• Beim Drucken auf einem Schwarzweißdrucker wird eine unseparierte Graustufenversion der Seiten erstellt. (Dies
gilt nicht, wenn Sie im Hauptdialogfeld „Drucken“ die Option „Farbe schwarz ausgeben“ aktivieren; mit dieser
Option werden alle nicht weißen Farbbereiche schwarz gedruckt.) Ist in einem Dokument Farbe vorhanden, wird
diese Farbe anhand von visuell korrekten Graustufen simuliert. Grau, das 20 % eines Gelbtons simuliert, ist heller
als 20 % eines Schwarztons, da Gelb – visuell gesehen – heller ist als Schwarz.
Hinweis: Wie bei Bildschirmen gibt es auch bei der Farbwiedergabe von Farbdruckern erhebliche qualitative
Unterschiede. Daher stellen Probedrucke von Ihrem Belichtungsdienst die beste Möglichkeit dar, die endgültige
Ausgabe zu prüfen.
Siehe auch
„Separationen – Einführung“ auf Seite 512










