Operation Manual

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Notfallversion auch zur Wiederherstellung des Systempartition bzw. des Systemlaufwerks
einsetzen können.
9. Bei Bedarf können Sie Backups mit Kommentaren versehen. Sie können Kommentare aber auch
später noch hinzufügen.
10. Klicken Sie auf Fertig stellen, um das Backup zu starten.
Es ist außerordentlich wichtig, das Backup eines Systemlaufwerks vor seiner Wiederherstellung zu
validieren, da Acronis True Image Home alle ursprünglichen Partitionen auf dem Laufwerk löscht,
bevor es mit der Wiederherstellung beginnt sollte es während einer Wiederherstellung ein Problem
mit der Backup-Datei geben, stehen Sie anderenfalls mit leeren Händen da. Noch besser ist es, die
Systemwiederherstellung testweise auf eine verfügbare, freie Festplatte vorzunehmen.
6.3.3 Eine Partition oder Laufwerk sichern
Ihre persönlichen Daten (MS Office-Dokumente, Finanzunterlagen, Bilder, Musik, Videos usw.)
müssen genauso wie Ihr Betriebssystem gut geschützt werden. Solche Daten sind werden besser
getrennt von Betriebssystem und Anwendungen aufbewahrt, auf einer speziellen Partition oder
Festplatte. Das beschleunigt eine Sicherung von Daten-Partitionen oder Disk-Images, genauso wie
ihre Wiederherstellung. Es empfiehlt sich, dateibasierte Sicherungen von Festplatten unter Windows
auszuführen, da Windows-Treiber für Speichergeräte häufig besser und schneller arbeiten als
entsprechende Linux-Treiber, die in der autonomen Notfallversion des Programms verwendet
werden. Zudem erfolgt auch die Wiederherstellung von Datenfestplatten und -partitionen
üblicherweise unter Windows. Angenommen, Sie erstellen zur Sicherung einer Datenfestplatte einen
Backup-Task unter Windows.
Schließen Sie das externe Laufwerk an, das als Zielspeicher für die Backups verwendet werden soll und schalten
Sie es ein. Dieser Schritt muss ausgeführt werden, bevor Sie Acronis True Image Home starten.
1. Klicken Sie in der Startseite unter Backup auf den Link Laufwerke.
2. Aktivieren Sie im Bildschirm Backup-Quelle das Kontrollkästchen Ihrer Datenpartition oder -
festplatte.
3. Wählen Sie ein Zielarchiv für den zu konfigurierenden Backup-Task aus Sie können einem
bestehenden Archiv ein neues Backup hinzufügen oder ein neues Archiv erstellen. Wählen Sie
den Speicherort und geben Sie dem zu erstellenden Backup einen Namen. Es ist besser,
aussagekräftige Namen zu verwenden, z.B. „Datenfestplatte.tib“. Wenn Sie verschiedene
Backup-Archive an einem identischen Speicherort ablegen, also z.B. auf einer externen
Festplatte, möchten Sie möglicherweise beim Erstellen eines neuen Backup-Archivs auch ein
neues Verzeichnis erstellen. Klicken Sie dazu in der Symbolleiste auf Neuer Ordner und geben Sie
dann dem Verzeichnis einen aussagekräftigen Namen.
4. Lesen Sie sorgfältig die Zusammenfassung der beim Backup auszuführenden Aktionen, klicken Sie
auf Fertig stellen, wenn Sie mit der Konfiguration des Backup-Tasks einverstanden sind,
andernfalls klicken Sie zur Änderung der Einstellungen auf Optionen.
5. Im ersten Schritt haben Sie die Möglichkeit, den Backup-Task zu planen. Indem Sie Planungen,
Backup-Methoden und automatische Konsolidierungsregeln kombinieren, können Sie von Ihnen
gewünschte Backup-Strategien umsetzen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Beispiele für Szenarien zur Backup-Planung (S. 133).
6. Wählen Sie eine Backup-Methode. Eine genauere Erläuterung der Methoden finden Sie im
Abschnitt vollständige, inkrementelle und differentielle Backups (S. 20). Es sei noch einmal
betont, dass die Wahl der Backup-Methode von einer gewünschten Backup-Strategie abhängen
kann.