Operation Manual
Copyright © Acronis, Inc., 2000-2010 47
2) Wenn Sie ein Upgrade über eine frühere Acronis True Image Home-Version ausführen und bereits
eine eingerichtete Acronis Secure Zone vorliegt, prüft das Programm deren Größe und sofern diese
für das Backup ausreicht, wird es die Acronis Secure Zone verwenden. Sollte die Zone zu klein sein,
um die Systempartition aufnehmen zu können, geht das Programm zur nächstbesten Option über.
3) Wenn eine externe Festplatte mit ausreichendem Speicherplatz vorliegt, werden die Backups der
Systempartition dort gespeichert, zumal ein solcher Backup-Speicherort Ihren Computer noch besser
schützt.
4) Falls die ersten beiden Optionen nicht verfügbar sind, Sie aber wenigstens zwei interne Festplatten
haben, wird das Programm auf eine Nicht-Systemfestplatte sichern und dabei eine Partition mit
möglichst viel Speicherplatz verwenden.
5) Hat die Festplatte mehrere Partitionen (versteckte nicht mitgezählt), dann wird das Programm
diejenige Nicht-Systempartition verwenden, die die größte Menge freien Speicherplatzes hat.
6) Verfügt Ihr Computer aber schließlich nur über eine Festplatte, welche wiederum nur eine
Partition mit genügend Speicherplatz hat (versteckte nicht mitgezählt), dann schlägt das Programm
die Erstellung einer Acronis Secure Zone vor, um diese für die Backups zu verwenden. Wenn Sie
einverstanden sind, erstellt das Programm die Zone und verwendet sie zum Speichern des Backups.
Wenn Sie Acronis One-Click Backup zum ersten Mal per Doppelklick auf den entsprechenden Befehl starten, wird
das Programm Ihnen nicht vorgeschlagen, eine Acronis Secure Zone einzurichten.
6.3.2 Ein komplettes Systemlaufwerk sichern
Wenn auf Ihrem Backup-Speichergerät ausreichend freier Speicherplatz vorhanden ist, ist es
empfehlenswert, das komplette Systemlaufwerk zu sichern. Ein solches Backup ist bestens zur
Wiederherstellung von System und Anwendungen geeignet, wenn Sie diese auf der ursprünglichen
oder einer neuen Festplatte wiederherstellen müssen (z.B. nachdem Ihre Festplatte ausgefallen ist).
Übrigens, enthält Ihr Systemlaufwerk mehrere Partitionen, dann ermöglicht ein komplettes
Laufwerk-Backup auch eine Wiederherstellung einzelner Partitionen.
Da Backups des Systemlaufwerks äußerst wichtig zur Wiederherstellung im Fall eines Desasters sind,
empfiehlt es sich, das Systemlaufwerk und das zum Speichern der Backups verwendete Laufwerk mit
dem Chkdsk-Programm von Microsoft (Bestandteil von Windows) auf Fehler zu prüfen. Dieses
Programm kann Fehler reparieren und fehlerhafte Sektoren finden.
Sie können ein Backup des Systemlaufwerks sowohl unter Windows als auch mit der autonomen
Notfallversion erstellen. Bevor Sie beginnen, Ihr Systemlaufwerk unter Windows zu sichern, sollten
Sie Anwendungen wie MS Outlook und Datenbank-basierte Programme (DBMS) schließen.
Obwohl das Programm die Systempartition sperrt, während es einen so genannten „Snapshot“
erstellt (siehe Grundlegende Konzepte von Acronis True Image Home (S. 10)), sichern einige
Anwender das Systemlaufwerk doch lieber, wenn Windows nicht läuft.
Die folgende Beschreibung geht von der Annahme aus, dass Sie von einem bootfähigen
Notfallmedium booten und dass das Programm all Ihre Festplatten und andere Speichergeräte in der
autonomen Notfallversion „sieht“. Siehe bootfähige Notfallmedien testen (S. 32).
Schließen Sie das zum Speichern der Backups verwendete externe Laufwerk an und schalten Sie es ein. Sie
müssen diesen Schritt durchführen, noch bevor Sie vom Acronis-Notfallmedium booten.










