Operation Manual

KAPITEL 11. DAS ANWENDEN VON GROOVES 164
Timing bestimmt, wie stark das Groove-Muster die Clips beeinusst, die das Muster
benutzen.
Zufall stellt ein, wie stark zufällige Timing-Schwankungen auf den Clip angewendet
werden, die den gewählten Groove benutzen. Bei niedrigen Werten kann die Funkti-
on nützlich sein, um straff quantisierten, elektronischen Loops etwas mehr mensch-
liches Feeling zu verleihen. Beachten Sie, dass die Zufalls-Funktion unterschiedliche
Schwankungen für jede Stimme in Ihrem Clip erzeugt. Noten, die ursprünglich zusam-
men gespielt wurden, besitzen dann einen zufälligen Zeitversatz, sowohl vom Raster
als auch zueinander.
Velocity bestimmt, wie stark die Velocity-Werte der Noten in den Clips von den
Velocity-Informationen, die in der Groove-Datei gespeichert sind, beeinusst werden.
Beachten Sie, dass der Regler von -100 bis +100 reicht. Bei negativen Werten, kehrt
sich der Velocity-Effekt des Grooves um. Laute Noten werden leise gespielt und an-
dersherum.
Stärke dies ist ein globaler Parameter, der die Gesamt-Intensität von Timing, Zu-
fall und Velocity für alle verfügbaren Groove-Dateien festlegt. Bei 100% werden die
Parameter mit ihren eingestellten Werten angewendet. Beachten Sie, dass der Stärke-
Regler bis 130% reicht und somit auch extrem übertriebene Groove-Effekte möglich
werden.
11.1.2 Grooves festlegen
Die Commit
Groove-Taste.
Ein Drücken der Commit-Taste unter dem Clip-Groove-Wahlmenü überträgt Ihre Groove-
Parameter dauerhaft auf den Clip. Bei MIDI-Clips werden dabei die einzelnen Noten entspre-