Operation Manual

44 Systembeschreibung Ascotel® IntelliGate®
Ascotel® IntelliGate® 2025/2045/2065
Standortvernetzung über eigene oder gemietete Leitungen
Feste Vernetzung (Festnetz)
Bei dieser Vernetzungsart werden die Netzknoten PINX (Private Integrated Network Exchange)
mit eigenen oder gemieteten Standleitungen zu einem PISN (Private Integrated Services Net-
work) verbunden, wobei eine Vernetzung über Basis- oder Primärratenanschluss möglich ist. Als
Protokoll wird hauptsächlich QSIG/PSS1 verwendet. Damit werden einige Leistungsmerkmale
mehr unterstützt als mit dem DSS1-Protokoll, z. B. die Anzeige des Namens (CNIP/CONP) und
der netzweite Wiederanruf. Für die QSIG-Vernetzung ist eine Lizenz erforderlich, mit der eine
bestimmte Anzahl gleichzeitig abgehender QSIG-Kanäle freigeschaltet werden. Weitere Merk-
male dieser Vernetzungsart sind:
Fixe Leitungsressourcen
•Fixe Kosten
Es können sowohl Ascotel® IntelliGate® Systeme untereinander als auch Ascotel® IntelliGate®
Systeme mit Systemen anderer Hersteller vernetzt werden.
Bei der QSIG-Vernetzung von Ascotel® IntelliGate® Systemen untereinander sind zusätzlich
einige Leistungsmerkmale via QSIG auf fremden PINX bedienbar, z. B. Relais umschalten,
Anruf heranholen oder Umleitung eines anderen Teilnehmers aktivieren.
Feste und virtuelle Vernetzung kombiniert
Innerhalb eines PISN auch Kombinationen von fester und virtueller Vernetzung möglich.
Feste Vernetzung (links) und Kombination von fester und virtueller Vernetzung (rechts)
Überlauflenkung im PISN
Bei einem Verbindungsaufbau überprüft das System die Verfügbarkeit des gewählten Weges.
Steht dieser wegen Überlast oder wegen eines Defektes nicht zur Verfügung, wird versucht die
Verbindung konfigurationsabhängig über einen alternativen Weg aufzubauen. Es gibt 2 Arten
von Überlauflenkung:
Überlauflenkung im privaten Festnetz:
Sowohl der erste als auch der alternative Verbindungsweg führen über Standleitungen des
privaten Festnetzes. Dazu muss das Festnetz maschenförmig aufgebaut sein.
Überlauflenkung über das öffentliche Netz:
Der erste Verbindungsweg führt über Standleitungen des privaten Festnetzes, der alternative
Verbindungsweg führt über das öffentliche Netz. Dazu müssen die PINX natürlich einen
Zugang zum öffentlichen Netz aufweisen.
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